„Women in Frame“ ist eine zweiwöchige Ausstellung im Tiroler Skiort Ischgl. Sie spürt Tradition und kulturellem Gedächtnis nach, geprägt durch hundert Jahre Familie Aloys und ihre einflussreiche Matriarchin Elisabeth Aloys.
Der Internationale Frauentag am achten März erinnert seit 115 Jahren an die Beiträge von Frauen zu kulturellem, gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Fortschritt. Zugleich startet im österreichischen Luxushaus Elizabeth Arthotel in Ischgl die Ausstellung „Women in Frame“, die zeitgenössische Künstlerinnen in den Mittelpunkt stellt.
Sie ist Teil des saisonlangen Kulturprogramms des Alpenortes, The Art of Legacy. Die neue, zweiwöchige Schau widmet sich Themen wie Herkunft, kulturellem Erbe und Erinnerung.
Gleichzeitig erinnert die Ausstellung an mehr als ein Jahrhundert weiblicher Eigentümerschaft in der Familie Aloys und würdigt die Gründerin des ArtHotels, Elisabeth Aloys.
Die Wurzeln der Familie reichen zurück zu Annemarie Aloys Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, über Olga Aloys in der Mitte des Jahrhunderts, zur Hotelgründerin Elisabeth Aloys und heute zu ihrer Tochter und aktuellen Eigentümerin, Mirjam Aloys.
Jede Generation hat die Entwicklung der Region mitgeprägt, den Zusammenhalt im Ort gestärkt und Ischgl zu dem bekannten Skigebiet gemacht, das es heute ist. Damit verkörpert sie den Geist des diesjährigen Mottos zum Internationalen Frauentag: „Give to Gain“.
Women in Frame
Ein Höhepunkt der Schau ist ein neuer Skulpturenauftrag für das Hoteldach: Sissy, geschaffen vom österreichischen Schwestern-Duo Mercedes & Franziska Welte / NONOS.
Das bedeutende Werk ist der Hotelgründerin Elisabeth gewidmet. Der Titel greift ihren Spitznamen auf, der wiederum auf Kaiserin Elisabeth von Österreich anspielt.
Über den Auftrag und das weibliche Erbe der Familie Aloys sagen die beiden Künstlerinnen: „Mit Sissy wollten wir die Kraft weiblicher Präsenz sichtbar machen und zeigen, wie wichtig es ist, jene in Erinnerung zu behalten, deren Vision die Gegenwart weiter formt. Indem wir ein Vermächtnis würdigen, verstehen wir unsere Zukunft besser.“
Im ganzen Haus entdecken Besucherinnen und Besucher von „Women in Frame“ zudem Mixed-Media-Arbeiten mehrerer Künstlerinnen, darunter Francesca Martí, Susana Anaya, Patricia Reinhart, Annette Goessel und Dhira Barein.
Die Geschichte und der Einfluss der Familie Aloys stehen auch im Mittelpunkt einer Ausstellung mit historischen Fotografien und einer virtuellen Galerie, die ihre Rolle bei der Entwicklung der Region und der fünfzigjährigen Geschichte des Hotels beleuchtet.
Women in Frame ist im Elizabeth Arthotel noch bis zum 22. März 2026 zu sehen.