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Aqua: Dance-Pop-Band hinter dem Hit „Barbie Girl“ gibt Trennung bekannt

Aqua: Dance-Pop-Band hinter dem Hit „Barbie Girl“ trennt sich
Aqua: Dance-Pop-Band hinter dem Hit „Barbie Girl“ gibt Trennung bekannt Copyright  Universal - Aqua Instagram
Copyright Universal - Aqua Instagram
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Die Band gab auf Instagram ihre Trennung bekannt, nach mehr als drei Jahrzehnten gemeinsamer Karriere. Ihr Hit „Barbie Girl“ verkaufte sich weltweit über acht Millionen Mal und stürmte ab 1997 die Charts auf mehreren Kontinenten.

„I'm a Barbie girl, in the Barbie world / Life in plastic, it's“ OVER.

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Aqua, die dänisch-norwegische Dance-Pop-Band hinter dem Chart-Hit von 1997 „Barbie Girl“, macht Schluss.

Die Gruppe mit Sänger René Dif, Sängerin Lene Nystrøm und Keyboarder Søren Rasted gab in einem Instagram-Post bekannt, dass sie nach einer gemeinsamen Zeit seit 1995 aufhört.

„Nach vielen unglaublichen Jahren haben wir entschieden, das Kapitel AQUA als Liveband zu schließen“, heißt es in der Erklärung.

„AQUA war ein riesiger Teil unseres Lebens, und gemeinsam durften wir mehr erleben, als wir je zu träumen gewagt hätten“, schreiben sie. „Wir sind unzählige Male um die Welt gereist, haben so viele wunderbare Menschen getroffen, mit Millionen von euch zusammen gesungen und Erinnerungen gesammelt, die wir für immer mitnehmen werden.“

Rückblickend auf mehr als drei Jahrzehnte miteinander heißt es weiter: „Wenn man so lange zusammen ist, lernt man auch, wann es Zeit ist, das zu schützen, was man gemeinsam geschaffen hat.“

„Für uns fühlt sich dies wie der richtige Moment an, um Lebewohl zu sagen – solange die Erinnerungen noch frisch sind und die Liebe zur Musik, zur Geschichte und zueinander ungebrochen bleibt.“

Aqua formierten sich 1995 in Kopenhagen, das Debütalbum „Aquarium“ erschien 1997 und enthielt den Hit „Barbie Girl“.

Die Single stand in Frankreich, Belgien, dem Vereinigten Königreich, Irland, Italien, den Niederlanden und Schweden an der Spitze der Charts. Außerhalb Europas erreichte sie Platz eins in Australien und Neuseeland und verkaufte sich weltweit mehr als acht Millionen Mal.

Im Jahr 2000 verklagte Mattel, der Hersteller der Barbie-Puppe, die Gruppe. Der Konzern argumentierte, der Song habe dem Ruf der Marke Barbie geschadet. Ein Richter wies die Klage jedoch ab: Das Lied sei eine zulässige Parodie, und die Verwendung des Namens Barbie falle unter Ausnahmen für nicht-kommerzielle Nutzung. In seiner Begründung schrieb der Richter unvergesslich: „Den Parteien wird geraten, mal locker zu bleiben.“

Auf „Barbie Girl“ folgten die Singles „Doctor Jones“ und „Turn Back Time“, die auf dem Soundtrack des Films Sliding Doors auftauchten. Beide Songs schafften es im Vereinigten Königreich auf Platz eins.

Seien wir ehrlich: Wer kann mit ernstem Gesicht behaupten, „Turn Back Time“ sei kein unterschätztes Pop-Juwel?

Aqua veröffentlichten noch zwei weitere Alben: „Aquarius“ (2000) und „Megalomania“ (2011). Insgesamt verkaufte die Band Schätzungen zufolge rund 33 Millionen Tonträger.

Neue Aufmerksamkeit erhielt die Band 2023, als „Barbie Girl“ im Song „Barbie World“ von Nicki Minaj und Ice Spice gesampelt wurde, der auf dem Soundtrack zu Greta Gerwigs Blockbuster Barbie zu hören ist.

Ruhe in Frieden, Aqua. Europop-Fans auf der ganzen Welt werden euch vermissen.

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