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Charli XCX kündigt neues Album mit John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese auf dem Cover an

Charli XCX kündigt neues Album an – mit John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese auf dem Cover
Charli XCX kündigt neues Album an, auf dessen Cover John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese zu sehen sind Copyright  Aidan Zamiri - Charli XCX Instagram
Copyright Aidan Zamiri - Charli XCX Instagram
Von David Mouriquand
Zuerst veröffentlicht am
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Charli XCX bringt nächsten Monat ihr neues Album „Music, Fashion, Film“ heraus. Auf dem Cover posieren drei Größen aus Musik, Mode und Kino.

Die britische Sängerin und Songschreiberin Charli XCX hat den Nachfolger ihres 2024er-Albums „brat“ angekündigt, das Rekorde brach und den Popkultur-Hype „brat summer“ lostrat. Ihr neues Album trägt den Titel „Music, Fashion, Film“, soll im kommenden Monat erscheinen und überrascht bereits mit einem unerwarteten Star-Ensemble auf dem Cover.

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Passend zum Titel zeigt das Cover John Cale, Gründungsmitglied von The Velvet Underground, Modedesigner Marc Jacobs und Regielegende Martin Scorsese. Jede der drei Persönlichkeiten steht für einen der drei „Aspekte“ des Albums.

Hier das Cover:

Charli XCX postete das von Aidan Zamiri aufgenommene Foto auf ihren Social-Media-Kanälen. Dort bestätigte sie auch den Veröffentlichungstermin: den 24. Juli.

„Mein neues Album ‚Music, Fashion, Film‘ erscheint am 24. Juli. elf Songs, 30 Minuten, fünf Sekunden. Ab jetzt vorbestellbar, love you“, schrieb Charli in der Bildunterschrift.

Die Neuigkeit folgt auf Aussagen der 33-jährigen Sängerin, sie wolle sich vom Sound von „brat“ lösen. Das Album markierte ihren Durchbruch ins Mainstream-Publikum und brachte ihr im vergangenen Jahr den großen Durchbruch und drei Grammy-Auszeichnungen.

Zwei Singles aus dem neuen Album sind bereits veröffentlicht: „Rock Music“ und „SS26“.

„Rock Music“ geriet dabei zum Streitfall. Der Song wirkt entweder wie eine unbeholfene, augenzwinkernde Parodie oder wie eine der schwächsten Singles des Jahres 2026. Er setzt auf stark verzerrte Gitarren und enthält textlich fragwürdige Zeilen wie: “Me and my friends, we go out / We take pictures and make stuff together / And sometimes we cry / We kiss each other, real incestuous vibes” und “I think the dancefloor is dead / So now we’re making rock music”.

Auch das dazugehörige Video fällt ähnlich enttäuschend aus. Es zielt auf Provokation und arbeitet sich an Rock-Klischees ab (alle rauchen viel, alle geben sich extrem edgy). Am Ende wirkt es jedoch wie ein kalkulierter Mainstream-Trollversuch und wie ein uninspirierter Absturz, zumal es direkt auf eines der meistgelobten Alben der vergangenen fünf Jahre folgt.

„SS26“ gelingt deutlich besser: ein richtiger Ohrwurm mit Zeilen wie: “We’re walkin’ on a runway that goes straight to hell / Nothing’s gonna save us, not music, fashion or film.”

Unterm Strich steht damit ein Ausrutscher und ein Treffer. Ob „Music, Fashion, Film“ ein würdiger Nachfolger von „brat“ wird, erfahren Fans erst im Juli.

Parallel dazu verantwortete Charli XCX den Soundtrack für Emerald Fennells Wuthering Heights und arbeitete zudem an weiteren Projekten, etwa der Musik für den A24-Film Mother Mary.

Abseits der Musik hat sich die Sängerin auch als Schauspielerin etabliert: Sie spielte in ihrem eigenen Mockumentary The Moment die Hauptrolle und war in 100 Nights Of Hero zu sehen. Zuletzt stand sie für das romantische Drama Erupcja vor der Kamera.

„Music, Fashion, Film“ erscheint am 24. Juli.

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