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Neue Hitzewelle rollt an – Gewittergefahr steigt, Süden bleibt lange heiß

Eine Frau steht in Köln vor Schläuchen, aus denen ein feiner Wassernebel gesprüht wird, Deutschland, Mittwoch, 29. Juli 2026.
Eine Frau steht in Köln vor Schläuchen, aus denen ein feiner Wassernebel gesprüht wird, Deutschland, Mittwoch, 29. Juli 2026. Copyright  AP Photo
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Von Nela Heidner
Zuerst veröffentlicht am
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Am Sonntag bleiben die Temperaturen noch gemäßigt – aber schon ab Montag steigen die Temperaturen, bis am Dienstag in Teilen Deutschlands Werte um 40 Grad erwartet werden. Die neue Hitzewelle bringt von Beginn an mehr Feuchtigkeit mit sich.

Verantwortlich für die neue Hitze ist eine stabile Hochdrucklage, die warme Luftmassen aus südlichen Regionen nach Mitteleuropa führt. Besonders entlang des Rheins sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs können die höchsten Temperaturen erreicht werden.

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Der Norden und Nordosten Deutschlands kann am Sonntag bei Werten um 20 Grad noch aufatmen, im Süden ist es mit knapp 30 Grad schon bedeutend wärmer. Im Süden und in der Mitte Deutschlands drohen am Nachmittag zudem kräftige Gewitter.

Montag dann setzt sich trotz der Gewittergefahr heiße Luft durch: Nirgendwo wird es kühler als 30 Grad. Der Grund: Die heiße Luft konzentriert sich derzeit über Südosteuropa, wobei der Schwerpunkt der Hitze über Ungarn liegt.

Am Dienstag schlägt die Hitzewelle richtig zu: Vor allem am Oberrhein bis ins Rhein-Main-Gebiet sowie in Teilen Bayerns und Baden-Württembergs soll das Thermometer die 40-Grad-Marke erreichen.

Berlin und Hamburg erreichen 30 bis 34 Grad, die Hitzebelastung fällt dort durch die kühlere Nordseeluft vergleichsweise moderat aus. Laut dem Wetterexperten Dominik Jung verabschiedet sich die Hitze im Norden zudem recht schnell: Ab Mittwoch gibt es dort eine spürbare Abkühlung.

Schwitzen vor allem im Süden und Südwesten

Im Süden und Südwesten bleibt die Hitze dagegen hartnäckig und hält sich voraussichtlich bis zum Ende der Woche.

Unter den extremen Temperaturen leiden auch die Flüsse. Die kräftigen Gewitter, die zwischendurch erwartet werden, bringen meist nur punktuell Niederschläge. Auf die Wasserstände dürfte sich der lokale Regen daher kaum auswirken.

Bis einschließlich 9. August zeichnet sich keine grundlegende Wetteränderung ab: Es bleibt hochsommerlich warm, im Süden weiterhin sehr heiß, und zwischendrin ziehen immer wieder Gewitter durch.

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