Vor Symi suchen Einsatzkräfte nach einem deutschen Touristen. Seine sieben Mitreisenden wurden nach stundenlanger Suche aus dem Meer gerettet und sind nach Behördenangaben wohlauf.
Vor der griechischen Insel Symi läuft eine dramatische Such- und Rettungsaktion für eine Gruppe deutscher Touristen. Acht Menschen – vier Männer und vier Frauen – waren mit einem Segelboot unterwegs und zum Schwimmen ins Meer gegangen. Währenddessen trieb das Boot wegen der Strömung ab, weil der Kapitän keinen Anker gesetzt hatte.
Nach Angaben der Küstenwache wurden bislang sieben der acht Personen gefunden und gerettet. Alle Geretteten sind den Behörden zufolge wohlauf.
Zunächst fanden Einsatzkräfte einen Mann und eine Frau, die es bis in die Gegend von Panormitis geschafft hatten. Anschließend startete eine großangelegte Suchaktion mit zwei Patrouillenbooten der Küstenwache und einem Hubschrauber der Luftwaffe.
Kurz vor Mitternacht erreichte eine weitere Frau schwimmend die Küste. Sie wurde von einem Fischereiboot entdeckt. Kurz nach 1.20 Uhr spürte ein Boot der Küstenwache vier weitere Personen auf. Damit stieg die Zahl der Geretteten auf sieben.
Die Suche konzentriert sich nun auf den letzten Vermissten, einen Mann. Seit den frühen Morgenstunden sind ein Boot der Küstenwache und ein Hubschrauber der Luftwaffe in dem Gebiet im Einsatz.