Ein Auszug aus dem Heiratseintrag, in den „Jornal de Notícias“ Einsicht hatte, zeigt: eines der berühmtesten Paare der Welt wählt Gütertrennung; bei der Trauung waren vier Zeugen und die fünf Kinder dabei.
Neue Details zur meist erwarteten Hochzeit des Jahres sind bekannt geworden. Die Zeitung „Jornal de Notícias“ (Quelle auf Portugiesisch) konnte die Heiratsurkunde von Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez einsehen und berichtet, dass die standesamtliche Trauung am vergangenen Dienstag, dem 11. August, um 13.30 Uhr im Wohnsitz des Paares in Cascais stattfand.
Vor Ort waren außerdem vier Trauzeugen sowie die fünf Kinder der Familie, wie die Agentur des Spielers bereits zuvor mitgeteilt hatte. Unter den Anwesenden waren Miguel Paixão, ein Freund des Fußballers aus der Nachwuchszeit bei Sporting,Ivana Rodríguez, die Schwester von Georgina, sowie José Rodríguez Sangil, ein spanischer Juwelier, und seine Frau Mónica González Martínez.
Die Eheschließung nahm Maria Manuel Folhadela de Oliveira vor, eine Standesbeamtin, die eigens aus Porto nach Cascais reiste.
Aus dem Dokument geht ebenfalls hervor, dass der portugiesische Fußballstar und seine Ehefrau den Güterstand der Gütertrennung (Quelle auf Portugiesisch) wählten. In diesem Modell behält in der Regel jeder Ehepartner sein eigenes Vermögen, das er bereits vor der Hochzeit besaß, ebenso wie die Vermögenswerte, die er später erwirbt.
Dieser Güterstand ist in Portugal nicht der gesetzliche Standard. Paare müssen dafür einen Ehevertrag abschließen. Im Fall von Cristiano und Georgina zeigt das Dokument, dass sie diese Vereinbarung am Tag vor der Trauung in einem Notariat in Lissabon unterschrieben.
Das Paar ist seit 2016 liiert und gab im August 2025 seine Verlobung bekannt. Mit der nun vollzogenen Eheschließung bestätigten die beiden eine Verbindung, über die seit Monaten spekuliert wurde.
Entgegen den Erwartungen vieler Fans entschieden sich Ronaldo und Georgina für eine intime Zeremonie. Am Samstag zuvor hatten sich Hunderte Menschen rund um die Kathedrale Sé do Funchal auf Madeira versammelt – von dort stammt der Fußballer –, in der Hoffnung, die Hochzeit eines der weltweit bekanntesten Paare miterleben zu können. Diese Erwartungen erfüllten sich jedoch nicht.
Das nun veröffentlichte Dokument des „Jornal de Notícias“ führt Dolores Aveiro, die Mutter von Cristiano Ronaldo, ebenso wenig auf wie seine Schwestern Elma und Katia Aveiro. Sie erscheinen nicht unter den Personen, die bei der Zeremonie anwesend waren.