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Spanien: Negative Hantavirus-Kontakte absolvieren letzte 14 Quarantänetage zu Hause

Bild der Evakuierung der Passagiere der MV Hondius wegen des Hantavirus.
Bild der Evakuierung von Passagieren des Kreuzfahrtschiffs MV Hondius wegen eines Hantavirus-Ausbruchs. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Escarlata Sánchez
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die Weltgesundheitsorganisation meldet einen weiteren Hantavirus-Fall auf dem Kreuzer MV Hondius: Ein Crewmitglied wurde nach Landgang auf Teneriffa in die Niederlande zurückgebracht. Insgesamt nun zwölf Infektionen.

In Spanien dürfen Kontaktpersonen des Hantavirus, die ohne Symptome bleiben und negative PCR-Tests vorweisen, die letzten 14 der insgesamt 42 vorgesehenen Tage der Quarantäne zu Hause verbringen, sofern ihre Wohnungen eine sichere Isolation ermöglichen. In dieser Zeit kontrolliert der öffentliche Gesundheitsdienst sie täglich.

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Die Kommission für öffentliche Gesundheit hat vor Kurzem ein neues Protokoll für die Nachverfolgung des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius beschlossen, der in Spanien zu 14 im Krankenhaus Gómez Ulla behandelten Passagieren geführt hat, einer von ihnen mit positivem Befund. Außerdem sind zwei Frauen aus Alicante und Barcelona betroffen, die mit einer der verstorbenen Personen im selben Flugzeug reisten.

Das neue Papier legt die Quarantänebedingungen für die 15 ermittelten Kontaktpersonen fest; sie dauert insgesamt 42 Tage. Der einzige bestätigte positive Fall bleibt in der Einheit für Isolierung und Behandlung auf hohem Niveau (UATAN), bis zur klinischen Genesung.

In den ersten 28 Tagen findet die Quarantäne im Krankenhaus statt. Danach bringen Rettungsfahrzeuge die Betroffenen nach Hause; sie sollen öffentliche Verkehrsmittel meiden. Sowohl die Kontaktperson als auch der Fahrer müssen FFP2-Masken tragen und besonders streng auf Handhygiene achten.

WHO bestätigt zwölf Hantavirus-Fälle: weiterer Positivtest in den Niederlanden

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet an diesem Freitag einen weiteren Hantavirus-Fall im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius. Betroffen ist ein Besatzungsmitglied, das in Teneriffa von Bord ging und später in die Niederlande verlegt wurde. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf zwölf.

Auf seinem X-Account veröffentlichte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus folgende Aktualisierung zum Hantavirus: „Seit 20 Tagen wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Die Niederlande berichteten über einen zusätzlichen Fall: ein Besatzungsmitglied, das das Schiff in Teneriffa verließ, repatriiert wurde und sich seither in Isolation befindet. Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle liegt bei zwölf, mit drei Todesfällen (alle vor dem 2. Mai).“

Die Zahl der Todesopfer bleibt damit bei drei. Darauf wies der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, auf einer Pressekonferenz hin. Er erklärte, seit dem 2. Mai, dem Tag, an dem der Ausbruch der Behörde erstmals gemeldet wurde, seien keine weiteren Todesfälle hinzugekommen.

„Wir fordern die betroffenen Länder weiterhin auf, alle Passagiere im restlichen Quarantänezeitraum aufmerksam zu überwachen“, sagte Tedros. Er betonte, der neu gemeldete Fall befinde sich seit der Rückführung in Isolation.

Der WHO-Chef erinnerte zudem daran, dass die Behörden mehr als 600 mögliche Kontaktpersonen in 30 Ländern weiter nachverfolgen. Ein kleiner Teil der Hochrisikokontakte ist jedoch noch nicht gefunden.

Tedros dankte den Ländern, die kooperiert haben bei der Reaktion auf die Krise und der epidemiologischen Untersuchung, darunter Argentinien, Cabo Verde, Chile, die Niederlande, Südafrika, Spanien und das Vereinigte Königreich.

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