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Frankreich verzeichnet fast 30 Prozent mehr Tote in Juni-Hitzewelle

Besonders stark stieg die Sterblichkeit in der Region Paris. Dort nahmen die Todesfälle in der Woche ab dem 22. Juni um 62 Prozent zu.
In der Region Paris stieg die Sterblichkeit besonders stark: In der Woche ab dem 22. Juni nahmen die Todesfälle um 62 % zu. Copyright  Copyright 2026. The Associated Press. All rights reserved
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Von Giedre Peseckyte mit AFP
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Am stärksten stieg die Zahl der Todesfälle in der Region Île-de-France; sie legte um 62,8 Prozent zu. Auch in den Pays de la Loire im Westen Frankreichs gab es einen ähnlichen Anstieg.

Die Gesundheitsbehörde Santé publique France meldet für die Woche vom 22. bis 28. Juni einen deutlichen Anstieg der Todesfälle in Frankreich. Während das Land unter einer schweren Hitzewelle litt, stieg die Zahl der Todesfälle demnach um 29,1 Prozent.

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Nach Angaben der Behörde entspricht das 2.025 zusätzlichen Todesfällen im Vergleich zur Vorwoche.

Besonders stark fiel der Anstieg in der Region Île-de-France aus. Dort kletterten die Todeszahlen um 62,8 Prozent. Einen ähnlich deutlichen Sprung verzeichnete auch die Region Pays de la Loire im Westen des Landes.

In vielen Teilen Frankreichs stiegen die Temperaturen in der vergangenen Woche auf über 40 Grad. Rettungsdienste und Krankenhäuser gerieten dadurch zusätzlich unter Druck.

Behördenvertreter stuften die aktuelle Hitzeperiode zwar als heftiger ein als die tödliche Hitzewelle von 2003, gehen jedoch von weniger gravierenden gesundheitlichen Folgen aus.

Nicolas Revel, Generaldirektor des öffentlichen Krankenhausverbunds in Paris, rechnet damit, dass die endgültige Zahl der Todesfälle durch die Juni-Hitzewelle unter der von 2003 liegen wird. Damals starben rund 15.000 Menschen. Zugleich dürfte die Zahl "wahrscheinlich" höher ausfallen als im vergangenen Jahr, als etwa 5.700 Menschen an den Folgen der Hitze starben.

Oppositionspolitiker übten scharfe Kritik an der Reaktion der Regierung auf die Extremwetterlage.

Die Grünen reichten am Donnerstag einen Misstraensantrag gegen die Regierung von Premierminister Sébastien Lecornu ein. Sie werfen ihr vor, das Land nicht ausreichend auf steigende Temperaturen vorbereitet zu haben.

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