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Huthi im Jemen greifen zwei saudische Öltanker im Roten Meer an

ARCHIV: Der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree spricht bei einer Kundgebung gegen die USA und Israel in Sanaa, Jemen, am 18. April 2025.
ARCHIV: Der militärische Sprecher der Huthi, Yahya Saree, spricht bei einer Kundgebung gegen die USA und Israel in Sanaa, Jemen, am 18. April 2025. Copyright  AP Photo/Osamah Abdulrahman, File
Copyright AP Photo/Osamah Abdulrahman, File
Von Evelyn Ann-Marie Dom
Zuerst veröffentlicht am
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Am Montag hatte die von Teheran unterstützte Huthi-Gruppe ein Seeembargo gegen Saudi-Arabien angekündigt - als Vergeltung für die Blockade des Jemen und einen Angriff auf den internationalen Flughafen von Sanaa.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Bewegung im Jemen hat nach eigenen Angaben am Donnerstag zwei saudische Öltanker im Roten Meer mit Raketen und Drohnen angegriffen.

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Die vom Iran unterstützte Gruppe erklärte auf Telegram, sie habe eine „gezielte Militäraktion“ gegen zwei saudische Öltanker durchgeführt, die die Blockade verletzt hätten. Die betroffenen Schiffe heißen Encelia und Layla.

Zuvor hatte der britische Seesicherheitsdienst UKMTO berichtet, dass am Mittwoch im Roten Meer vor Saudi-Arabien ein Geschoss einen Tanker getroffen habe.

„Der Kapitän eines Tankers meldete, sein Schiff sei von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, das die Besatzung derzeit bekämpfe“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Huthis hatten am Montag angekündigt, ein Seeembargo gegen Saudi-Arabien zu verhängen. Es sei eine Antwort auf die Blockade des Jemen und einen jüngsten Angriff auf den internationalen Flughafen von Sanaa.

Beobachter fürchten Eskalation in der Region

Mitten im Krieg mit dem Iran droht diese Maßnahme, die wichtige Schifffahrtsroute weiter zu gefährden. Beobachter fürchten eine weitere Eskalation des Konflikts in der Region.

Am südlichen Ende der Arabischen Halbinsel liegt Bab el-Mandeb, das Tor zum Roten Meer. Durch die Meerenge laufen normalerweise rund zwölf Prozent des Welthandels. Etwa ein Viertel des globalen Containerverkehrs passiert die nur 32 Kilometer breite Passage auf dem Weg zum oder vom Sueskanal.

Eine Schließung der Meerenge würde Schiffe zwingen, den weitaus längeren Weg um das Kap der Guten Hoffnung zu nehmen. Fahrten zwischen Asien und Europa würden sich um zwei bis drei Wochen verlängern, die Transportkosten deutlich steigen.

Mindestens neun Tanker haben nach der Blockadeankündigung Kurs geändert, zeigen Daten aus der Seeschifffahrt. Darunter sind drei Schiffe, die zuvor am saudischen Rotmeer-Hafen Yanbu Öl geladen hatten.

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