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Schulstart-Rhythmus: So bringen Eltern den Sommer-Schlafplan der Kinder in Form

Kinder wieder an festen Schlafrhythmus gewöhnen
So finden Kinder zurück zu einem gesunden Schlafrhythmus Copyright  Cleared/Canva
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Von Marta Iraola Iribarren mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Nach einem Sommer voller Ferien und langer Abende wird es wieder ernst: Zeit, den Wecker für den Schulstart zu stellen.

Regelmäßige Schlafenszeiten signalisieren Gehirn und Körper, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. So fällt das Einschlafen leichter, der Schlaf bleibt stabil und am Morgen fühlt man sich ausgeruht. Für Schülerinnen und Schüler ist das entscheidend, um im Unterricht aufmerksam und konzentriert zu bleiben.

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Bevor das neue Schuljahr beginnt, raten Fachleute, Kinder langsam wieder an einen festen Rhythmus zu gewöhnen.

„Wir sagen nicht einfach nur so: ‚Sorgt für guten Schlaf‘“, erklärte Gabrina Dixon, Kinderärztin am Children’s National Hospital in den USA. „Guter Schlaf hilft Kindern beim Lernen und dabei, den Tag über zu funktionieren.“

Wie viel Schlaf Kinder brauchen, ändert sich mit dem Alter. Vorschulkinder sollten bis zu 13 Stunden schlafen. Kinder im Vorpubertätsalter brauchen zwischen neun und zwölf Stunden. Jugendliche kommen mit acht bis zehn Stunden Schlaf am besten zurecht.

Bekommen Kinder zu wenig Schlaf, fällt es ihnen schwer, im Unterricht aufzupassen. Sie werden tagsüber schläfrig, haben weniger Energie und reagieren schnell gereizt.

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Frühere Schlafenszeit festlegen

In den Sommerferien rutschen frühe Schlafenszeiten leicht aus dem Blick: Übernachtungspartys, Filmabende oder lange Flugreisen halten Kinder oft lange wach. Um wieder in den Rhythmus zu kommen, empfehlen Expertinnen und Experten, ein bis zwei Wochen vor dem ersten Schultag eine frühere Schlafenszeit festzulegen oder jeden Abend 15 bis 30 Minuten früher ins Bett zu gehen.

„Wenn sich der Schlafrhythmus Ihres Kindes verschieben muss, sollte das langsam passieren“, rät Brian Chen, Arzt an der Cleveland Clinic. „Eine abrupte Umstellung kann Kinder übermüdet und benommen zurücklassen.“

Kurz vor dem Schlafengehen sollten Kinder keine schweren Mahlzeiten mehr essen und in den zwei Stunden davor auf Fernsehen und andere Bildschirme verzichten. Besser eignen sich beruhigende Aktivitäten wie duschen oder eine Geschichte lesen.

„Das Ziel ist, den Kopf zu entlasten“, erklärte Nitun Verma, Sprecher der American Academy of Sleep Medicine, der Nachrichtenagentur Associated Press. „Das ist, als würden Sie beim Autofahren langsam den Fuß vom Gaspedal nehmen.“

Eltern können ihre Planung zum Schulstart daran ausrichten, was für ihr Kind am besten funktioniert.

Morgens hilft Tageslicht, das Gehirn in den Startmodus zu bringen, so Verma. Dazu reicht es, sich ans Fenster zu setzen oder kurz nach draußen zu gehen.

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Schulstart: Schlafängste abbauen

Für erholsamen Schlaf zählt nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität. Die Aufregung vor dem ersten Schultag kann das Einschlafen erschweren, selbst bei einer frühen Schlafenszeit.

Dixon rät Eltern, mit ihren Kindern zu sprechen und herauszufinden, was ihnen Sorgen macht. Ist es der erste Tag an einer neuen Schule? Die Angst, neue Freundinnen und Freunde zu finden? Anschließend können Familien belastende Situationen vorab üben, damit sie weniger bedrohlich wirken – etwa durch einen Besuch in der Schule oder ein Kennenlernen der Klasse bei einem Tag der offenen Tür.

Die Wochen vor Schulbeginn sind oft vollgepackt, und eine neue Routine lässt sich nicht immer frühzeitig einüben. Schlafexpertinnen und -experten betonen jedoch: Kinder passen sich mit der Zeit an. Eltern sollten deshalb tun, was möglich ist – perfekt muss es nicht sein. Schließlich müssen auch sie selbst sich an den neuen Alltag gewöhnen.

„Ich sage immer: ‚Einmal tief durchatmen, es wird schon‘“, so Dixon. „Fangen Sie einfach mit dem neuen Plan an.“

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