Die Ausstellung, die bis Ende Mai zu sehen sein wird, umfasst mehrere Fotografien von Márton Szipál, die noch nie zuvor ausgestellt wurden.
Eine Sonderausstellung mit Fotografien des ungarischen Künstlers Márton Szipál ist nur für wenige Wochen in Pécs zu sehen. Die Werke stammen aus einer Privatsammlung.
Szipál, eine international bekannte Persönlichkeit der Porträt- und Modefotografie, verließ 1956 Ungarn und kehrte erst rund 40 Jahre später, 1997, zurück.
Seinen Ruf erarbeitete er sich zunächst in Europa, später in den USA. Dort fotografierte er über Jahrzehnte hinweg Hollywood-Stars und arbeitete unter anderem für das Modemagazin California Girls.
Bekannt ist er auch für den Satz: "Schönheit entsteht aus der Geometrie hinter der Form."
Valéria Fekete, Direktorin der Zsolnay Heritage Management Nonprofit GmbH und Leiterin des Zentrums für visuelle Kunst, erklärte, die Ausstellung "Fashion Geometry" verstehe sich als ein "Denkmal für eine Epoche". Gezeigt werde das Werk eines herausragenden Porträtfotografen, dessen Modeaufnahmen den gestalterischen Ansatz von Márton Szipál besonders klar widerspiegelten.
Unter den präsentierten Bildern befinden sich auch bislang unveröffentlichte Arbeiten. Eine der Kuratorinnen, Virág Lajti, war selbst Studentin Szipáls; ein Teil der Fotografien stammt aus ihrer privaten Sammlung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mai in der Galerie M21 im Zsolnay-Kulturviertel in der ungarischen Stadt Pécs zu sehen.