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Amaterasu-Show feiert 160 Jahre belgisch-japanische Beziehungen

Alter japanischer Mythos erwacht im Brüsseler Rathaus zum Leben
Uralte japanische Sage erwacht im Brüsseler Rathaus zum Leben Copyright  Credit: Euronews
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Von Theo Farrant
Zuerst veröffentlicht am
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Aus der Legende der Sonnengöttin Amaterasu schöpft Be-Japons gefeierte Show ihre Ideen: Sie erzählt den Mythos neu – mit farbenprächtigen Kimonos und inszenierten Laufsteg-Auftritten.

In Brüssel stand die Neuinterpretation einer alten japanischen Legende im Mittelpunkt. Anlass waren die Feierlichkeiten zu 160 Jahren diplomatischer und kultureller Beziehungen zwischen Belgien und Japan.

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Aufgeführt wurde das Stück im historischen Brüsseler Rathaus aus dem 15. Jahrhundert. „Amaterasu“ ist eine Inszenierung, die sich von einer der wichtigsten Erzählungen der japanischen Mythologie inspirieren lässt.

Die Produktion erzählt die Geschichte der Sonnengöttin Amaterasu neu, einer der bedeutendsten Gottheiten des Shintoismus. Der Legende nach zog sie sich nach einem heftigen Streit mit ihrem Bruder, dem Sturmgott Susanoo, in eine Höhle zurück. Die Welt versank in Dunkelheit.

Um sie wieder ans Licht zu locken, versammelten sich die übrigen Gottheiten vor der Höhle und erfüllten die Nacht mit Musik, Tanz und Gelächter. Schließlich trat Amaterasu heraus, und das Licht kehrte zurück.

Die Show stammt von der Kostümdesignerin und Performance-Künstlerin Eiko Kobayashi. Sie nutzt Kimonos als tragbare Kunstwerke, die sich mit Erinnerung und japanischer Mythologie befassen.

Veranstalter ist die gemeinnützige Kulturorganisation Be-Japon. Die international gefeierte Produktion hat das Publikum bereits in 12 Ländern begeistert. Zu sehen ist eine Reihe eindrucksvoller, von Kimonos inspirierter Laufstegauftritte, die Mode, Choreografie und erzählerische Elemente verbinden.

Wie dem Brüsseler Publikum an einer Stelle der Aufführung erläutert wurde: „Das Kostüm der Sonnengöttin Amaterasu ist etwas ganz Besonderes. Es nutzt eine Leinenjacke, die mehr als 100 Jahre alt ist, überzogen mit Seide aus Fukushima, der dünnsten Seide der Welt.“

Die Veranstaltung war Teil eines umfangreicheren Programms, das die langjährigen kulturellen Verbindungen zwischen Belgien und Japan würdigt. Es zeigt, wie Kunst diese Beziehungen bis heute weiter vertieft.

Sehen Sie sich das Video im Player oben an, um Höhepunkte der Aufführung zu erleben.

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