In den Uffizien ist unter dem Oberlicht eines Saals Wasser eingedrungen, wo sieben Gemälde des 17. Jahrhunderts hängen, darunter Caravaggios „Bacco“. Regen traf auch Palazzo Pitti, einige Räume der Galerie für moderne Kunst mussten schließen.
Am Donnerstag, dem 17. September, hat ein heftiger Wolkenbruch Florenz überflutet. Innerhalb einer Stunde fielen mehr als 45 Millimeter Regen.
Auch in der Galleria degli Uffizi kam es zu einem kleinen Wassereintritt unter dem Oberlicht des Saals, in dem sieben Gemälde aus dem 17. Jahrhundert hängen, darunter der „Bacchus“ von Caravaggio.
„Der Wassereintritt hat die Außenscheibe der Schutzvitrine des Bacchus von Caravaggio bespritzt“, teilt das Museum in einer Erklärung mit. Es fügt hinzu: „Es ist an keinem Werk keinerlei Schaden festgestellt worden. Der Saal wird morgen ab Öffnungszeit regulär zugänglich sein.“
„Vor den Augen der Besucher wirkte das Ölgemälde auf Leinwand von 1598 plötzlich milchig und von langen Wasserstreifen durchzogen“, berichtet der Corriere della Sera.
Wasser drang auch in den Palazzo Pitti ein, den historischen Renaissancebau aus dem Jahr 1446 in Florenz.
Konkreter betroffen waren die Böden der Galleria Palatina und der Galleria di arte moderna. In beiden Häusern blieben einige Ausstellungsbereiche geschlossen, wie die Cisl-Gewerkschafterin Silvia Barlacchi berichtet.
Wie der Regen ins Innere gelangte, ist bisher unklar. Möglich sind geöffnete Fenster oder zu alte Rahmen.