Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Tödlicher Unfall bei Drogenjagd vor Spaniens Küste - Guardia-Civil-Beamter stirbt

Guardia Civil bei Verfolgung eines Drogenboots getötet, 8. Mai 2026
Guardia Civil bei Verfolgung eines Drogenboots getötet, 8. Mai 2026 Copyright  AUGC
Copyright AUGC
Von Jesús Maturana
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button

Ein Beamter der spanischen Guardia Civil kam am Freitag in den Gewässern vor Huelva ums Leben, als er bei der Verfolgung eines Drogenschmugglers mit zwei Schiffen des Marinedienstes zusammenstieß. Zwei Kollegen wurden schwer und ein weiterer leicht verletzt.

Zwei Boote des Seedienstes der spanischen Guardia Civil sind bei der Verfolgung eines Drogenbootes rund 80 Seemeilen vor der Küste von Huelva kollidiert. Bei dem Unfall kam ein Beamter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, ein vierter erlitt leichte Verletzungen. Die genauen Umstände des Zusammenstoßes sind bislang unklar.

WERBUNG
WERBUNG

Die Guardia Civil bestätigte den Vorfall über ihr offizielles Konto im sozialen Netzwerk X. "Wir bedauern den Tod unseres Kollegen Germán in Ausübung seiner Pflicht", hieß es in der Mitteilung. Zugleich sprach die Behörde den Verletzten Genesungswünsche aus und erklärte, der Unfall habe sich während der Verfolgung eines mutmaßlichen Drogenschmuggler-Bootes ereignet.

Der Verband Asociación Unificada de Guardias Civiles (AUGC) zeigte sich in sozialen Netzwerken erschüttert und sprach den Familien der Opfer sowie den Verletzten "Kraft, Unterstützung und Zuneigung" aus.

Die AUGC und andere Berufsverbände fordern seit längerem, den Polizeidienst offiziell als "Risikoberuf" anzuerkennen. Sie verweisen darauf, dass "hinter jedem Einsatz Beamte stehen, die ihr Leben riskieren".

Ein wiederkehrendes Muster

Nach dem Vorfall in Barbate, bei dem im Februar 2024 zwei Beamte ums Leben kamen und dessen juristische Aufarbeitung noch läuft, hat der Drogenhandel erneut ein Todesopfer unter den Sicherheitskräften gefordert.

An der Atlantikküste Andalusiens kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu tödlichen Zwischenfällen im Zusammenhang mit Verfolgungsfahrten gegen Drogenschmuggler auf See - ein Einsatzumfeld, das Sicherheitsbehörden als dauerhaftes Hochrisikogebiet beschreiben.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Geheimnisvolle Seedrohne von vor Griechenland gesichtet

Schwierige Situation: Geiselnahme bei Banküberfall in Westdeutschland

Nach 20 Sanktionsrunden sieht die EU Risse in der russischen Wirtschaft