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Nach Hitzewelle: zwei Tote durch Stürme in Österreich und Rumänien

Die Polizei sperrt am Mittwoch, dem ersten Juli 2026, in Bukarest einen überfluteten Fahrstreifen einer Hauptstraße wegen Einsturzgefahr von Dächern.
Die Polizei sperrt am Mittwoch, den ersten Juli 2026, einen Abschnitt einer Hauptverkehrsstraße in Bukarest. Eine Fahrspur steht unter Wasser, Dächer könnten einstürzen. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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Heftige nächtliche Unwetter haben Bukarest besonders hart getroffen: Überschwemmungen setzten Teile der Hauptstadt unter Wasser und beschädigten Gebäude sowie zahlreiche Fahrzeuge. Auch Österreich litt unter den Wetterextremen.

Bei Unwettern in Österreich und Rumänien sind in dieser Woche nach Medienberichten zwei Menschen ums Leben gekommen.

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In den vergangenen Tagen trafen heftiger Regen und stürmischer Wind beide Länder. Zuvor hatte eine Hitzewelle große Teile Europas erfasst, mit extremen Temperaturen und zusätzlichem Druck auf die Rettungsdienste.

Besonders stark betroffen war in der Nacht Bukarest. Überschwemmungen beschädigten zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge in der gesamten Hauptstadt. In Ganeasa, einem Ort westlich von Bukarest, kam demnach eine Person ums Leben, als ein umstürzender Baum sie traf.

Zwei Tote, große Sachschäden

Heftige Hagelstürme und Gewitter mit Starkregen trafen auch Österreich und lösten in Tirol mehrere Murenabgänge aus. In Oberösterreich starb zudem am Dienstag ein Mann, den ein herabfallender Ast traf.

Den Extremwetterlagen ging eine heftige Hitzewelle voraus, die Europa in der vergangenen Woche fest im Griff hatte.

In Teilen Frankreichs, Spaniens und Deutschlands stiegen die Temperaturen vergangene Woche auf über 40 Grad. Im Vereinigten Königreich wurde der bislang heißeste Junitag gemessen. Die Hitze verlagerte sich im Laufe des Wochenendes weiter nach Osten, nach Österreich, Polen und Rumänien.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, erklärte, in Europa seien zwischen dem 21. und dem 28. Juni mehr als 1.300 zusätzliche Todesfälle in Zusammenhang mit der Hitze registriert worden.

"Hitzestress wird oft als ,stiller Killer‘ bezeichnet, und Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen in Europa sind für solche Temperaturen nicht ausgelegt", schrieb er in sozialen Netzwerken.

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