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Brand in besetzten Wohnungen: 80 Anwohner müssen in Valencia ihre Häuser räumen

Valencia: Zwei Feuerwehrleute löschen Brand
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Von Escarlata Sánchez
Zuerst veröffentlicht am
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Ein Brand in zwei Erdgeschosswohnungen hat am Donnerstag in Valencia vorsorglich achtzig Bewohner aus zwei Wohnblöcken auf die Straße gezwungen. Es gab keine Verletzten, teilte die Stadt mit.

Insgesamt 80 Bewohner aus zwei Wohnblöcken in Valencia sind am Donnerstag vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, nachdem es zu einem Brand in zwei Erdgeschosswohnungen gekommen war, der zu starker Rauchentwicklung führte. Nach Angaben der Stadt wurden keine Verletzten gemeldet.

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Der betroffene Gebäudekomplex liegt im Valencianer Stadtteil Benicalap. Dort waren zahlreiche Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Brand ist inzwischen unter Kontrolle, doch die Einsatzkräfte arbeiten weiter vor Ort.

Die Flammen blieben auf das Erdgeschoss beschränkt, das nach Polizeiangaben von Hausbesetzern bewohnt war und an diesem Donnerstag auf richterliche Anordnung geräumt werden sollte. Ermittler prüfen, ob es sich um Brandstiftung handelt, schließen jedoch andere Ursachen noch nicht aus.

Valencias Bürgermeisterin María José Catalá begab sich in die Calle Picayo. Sie erklärte, einige Bewohner könnten wegen der starken Rauchbelastung möglicherweise nicht in ihren Wohnungen übernachten. Die Stadt aktivierte daraufhin den Dienst für soziale Notfälle und Katastrophenhilfe (SAUS), um die Betroffenen zu betreuen und ihren Bedarf zu prüfen.

Die Bürgermeisterin teilte mit, dass die Feuerwehr weiter mit Löscharbeiten und der Rettung von Haustieren beschäftigt ist. Sie hob hervor, dass am Morgen im Erdgeschoss des Gebäudes bereits eine gerichtliche Räumung stattgefunden hatte. Die Ursache des Feuers wird untersucht, keine Hypothese gilt bislang als ausgeschlossen. Catalá bestätigte, dass niemand verletzt wurde und dass einige Bewohner bereits in eine städtische Einrichtung gebracht wurden.

Mehrere Nachbarschaftsgruppen berichten, die Situation mit den Besetzern der Erdgeschosswohnungen sei nicht länger tragbar gewesen: „Es gab Drohungen, viel Schmutz und sogar Exkremente auf dem Boden“, sagen sie.

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