Loader
Finden Sie uns
Werbung

Erneuter Zwischenfall in München: Lufthansa-Airbus beschädigt Landebahnbefeuerung

Symbolbild
Symbolbild Copyright  AP Photo/Michael Probst
Copyright AP Photo/Michael Probst
Von VS
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Schon wieder ein Zwischenfall am Münchner Flughafen: Ein Airbus A380 der Lufthansa ist am Montagabend bei der Landung zu früh aufgesetzt. Dabei wurde die Landebahnbefeuerung beschädigt.

Der rund 13 Jahre alte Airbus A380 bleibt seit dem Vorfall am Montagabend erst mal am Boden solange die Untersuchungen laufen. Der Flieger der Lufthansa hat am 17. August bei der Landung in München zu früh aufgesetzt. Alle 351 Passagiere des Flugs LH459 aus San Francisco sind mit dem Schrecken davon gekommen und konnten das Flugzeug nach der sicheren Landung unverletzt verlassen.

WERBUNG
WERBUNG

Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte den Vorfall und sagte, es sei im Bereich der Landebahnschwelle zu einer Beschädigung der Landebahnbefeuerung gekommen, wie RTL berichtet. Das Flugzeug selbst landete sicher, die Passagiere verließen die Maschine anschließend regulär.

Warum der A380 zu früh aufsetzte, ist bislang unklar. Es laufe eine Untersuchung. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ist eingeschaltet. Ermittler sind vor Ort und haben die Flugschreiber der Maschine sichergestellt.

Gleiche Bahn wie beim Vietnam-Airlines-Vorfall

Der Zwischenfall ereignete sich auf derselben Start- und Landebahn, auf der am Samstag, 15. August, eine Boeing 787-9 von Vietnam Airlines beim Start nur knapp einer Katastrophe entgangen war.

Die Maschine mit Flug VN34 nach Hanoi überschoss beim Start die rund vier Kilometer lange Startbahn. Das Flugzeug raste durch die Grünfläche und hob erst kurz vor dem Ende des Flughafengeländes ab. Anschließend kehrte die Boeing wegen Schäden am Fahrwerk nach München zurück.

Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt bezeichnete den Vorfall gegenüber der Deutschen Presse-Agentur als äußerst kritisch. Wäre es den Piloten nicht gelungen, die Maschine noch hochzuziehen, hätte es nach seiner Einschätzung zu einem Unglück mit möglicherweise hunderten Todesopfern kommen können.

Ob und inwiefern die beiden Vorfälle miteinander in Verbindung stehen, ist derzeit nicht bekannt. Der A380-Zwischenfall vom Montag wird nun separat untersucht. Fest steht bislang: Die Landung endete trotz der Beschädigung der Befeuerung glimpflich – alle 351 Menschen an Bord blieben unverletzt.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Europas Dauerkrisen: Wo machen die Staats- und Regierungschefs Sommerurlaub?

Acht Nicht-EU-Staaten übernehmen EU-Sanktionen gegen Belarus

ISS: Astronautin Sophie Adenot ist die erste Französin auf Spacewalk