Eine nahezu fabrikneue Lufthansa-Maschine ist in Frankfurt plötzlich zusammengesackt. Das Bugfahrwerk der Boeing 787 Dreamliner gab nach, das Cockpit schlug auf dem Boden auf. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem geplanten Abflug nach Los Angeles. Die Lufthansa zeigt sich derzeit bedeckt.
Am Frankfurter Flughafen ist heute Mittag das Bugfahrwerk einer Lufthansa-Maschine am Gate zusammengebrochen.Erst im Januar 2026 war die Maschine an die Lufthansa ausgeliefert worden.
Die Maschine rollte offenbar zur Boardingposition, wo sie mit der Fluggastbrücke verbunden wurde. Wenige Sekunden später sackte das Flugzeug plötzlich ab und schlug auf dem Asphalt auf.
Die Maschine war für einen Flug von Frankfurt am Main nach Los Angeles vorgesehen. Die Maschine wurde demnach 2025 gebaut und ging im Februar in den Flugbetrieb.
Zum Zeitpunkt des Unglücks waren noch keine Passagiere an Bord. Allerdings befanden sich Crew- und Bodenmitarbeitende an Bord. Mehrere Beschäftigte wurden verletzt und werden medizinisch behandelt, so ein Lufthansa-Sprecher.
Zur Ursache liegen bislang keine Informationen vor. Lufthansa äußerte sich zurückhaltend. Ein Sprecher verwies auf laufende Untersuchungen und erklärte, dass das Flugzeug noch nicht von den Behörden freigegeben worden sei. In Deutschland untersucht die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) Vorfälle in der Luftfahrt.
Wie Lufthansa dem Spiegel am Abend bestätigte, wurden mehrere Verletzte ins Krankenhaus gebracht, darunter zwei der 13 Crewmitglieder. Auch mehrere Mitarbeitende von Dienstleistungsfirmen aus dem Bodenpersonal mussten zur Behandlung in eine Klinik. Angaben zur Schwere der Verletzungen gibt es bislang nicht.