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"Völlig panisch": 3-Jährige von abtreibendem Spielgerät auf Zypern gerettet

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Archivfoto Copyright  AP Photo/Petros Karadjias
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Von Ioannis Karagiorgas
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Rettungsschwimmer in Limassol holten ein Kind aus dem Wasser und retteten außerdem drei Erwachsene, die zu ihm schwimmen wollten, aber völlig erschöpft waren.

Am Montagnachmittag herrschte große Aufregung an einem Strand von Limassol an der Südküste Zyperns. Ein dreijähriges Mädchen trieb auf einem aufblasbaren Wasserspielgerät aufs offene Meer hinaus, angetrieben von starken Winden.

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Nach Angaben der Rettungseinheit war die Dreijährige zusammen mit seinem Vater am Strand, das Kind konnte nicht schwimmen. Für einen Moment war der Vater abgelenkt – in dieser kurzen Zeit trieben die starken Winde das aufblasbare Spielgerät vom Ufer weg.

Als der Vater bemerkte, dass das Kind draußen im Meer trieb, lief er ins Wasser. Drei weitere Personen folgten ihm und versuchten, die Kleine schwimmend zu erreichen. Während des Versuchs erschöpften sie sich jedoch und mussten Hilfe rufen.

Die diensthabenden Rettungsschwimmer fanden die Dreijährige allein auf dem aufblasbaren Spielgerät, sie war nach deren Angaben "völlig panisch".

Die Rettungsschwimmer beruhigten sie, legten ihr eine Schwimmweste an und brachten sie mit einem Jetski sicher zurück an den Strand. Gleichzeitig retteten sie auch die vier Erwachsenen aus dem Wasser.

Nach einer offiziellen Mitteilung handelt es sich bereits um den siebzehnten Zwischenfall dieser Art an dem Strand in dieser Saison.

Der Einsatz gelang nur zehn Minuten vor Schichtende der Rettungsschwimmer um 18:00 Uhr, wäre der Vorfall nur etwas später passiert, hätte es womöglich keine Rettung gegeben.

Nach dem Vorfall erinnert die Rettungseinheit von Limassol Eltern und Begleitpersonen daran, kleine Kinder am Strand ständig im Blick zu behalten, besonders bei starkem Wind. Schon wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit könnten demnach zu gefährlichen Situationen führen.

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