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KI-Begleiter von Dassault Systèmes verändern Design und Fertigung

Dassault Systèmes beim Mobile World Congress
Dassault Systèmes auf dem MWC Copyright  Euronews
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Von Cristina Giner
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Euronews Next traf sich zum ausführlichen Gespräch mit Florence Verzelen, der stellvertretenden Vorstandschefin des Softwarekonzerns Dassault Systèmes.

Mit Hilfe generativer Verfahren und virtueller Assistenten lotet der französische Konzern Dassault Systèmes die Grenzen industrieller Innovation neu aus. Das Unternehmen bringt KI-gestützte virtuelle Begleiter auf den Markt, die verändern sollen, wie Industrieunternehmen Konstruktion und Fertigung planen.

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Aura, Leo und Marie heißen einige dieser virtuellen Begleiter, die der in Paris ansässige Softwarekonzern entwickelt hat.

Marie beantwortet naturwissenschaftliche Fragen. Leo ist auf Ingenieursthemen spezialisiert. Dominic, der auf den Bildschirmen am Messestand von Dassault Systèmes beim Mobile World Congress erscheint, liefert Informationen rund um die Messe.

„Ich freue mich sehr über unsere neuen virtuellen Begleiter. Sie geben den Menschen bei unseren Kunden gewissermaßen Superkräfte, sodass sie neue Herausforderungen schneller lösen können“, sagt Florence Verzelen, Executive Vice President EMEA bei Dassault Systèmes.

„Auf dem Mobile World Congress spüren wir sehr deutlich, wie sich die Zukunft der Innovation anfühlt“, sagte sie gegenüber Euronews Next.

Virtuelle und reale Welt zusammenführen

Das wissenschaftlich geprägte Technologieunternehmen entwickelt virtuelle Zwillinge, mit denen Kunden neue Produkte und Dienstleistungen entwerfen. Ziel ist es, virtuelle und reale Welt über diese Zwillinge zu verbinden. Doch was genau heißt das?

„Sind Sie etwa ein Automobilhersteller, können Sie Ihr Fahrzeug komplett in der virtuellen Welt testen – vom Design über die Konstruktion bis hin zur Fabrik“, erklärt Verzelen. So lässt sich das optimale Fahrzeug entwickeln. Der Hersteller kann sicherstellen, dass es so leicht wie möglich wird, um CO₂-Emissionen zu senken, und das Modell bauen, das am besten funktioniert.

Das Ziel: Jedes Unternehmen soll sein Produkt virtuell weiterentwickeln, noch während es bereits in der Fertigung ist. „Mit einem digitalen Abbild des Produktionsplans können Sie jeden Schritt optimieren, auch in der realen Fabrik. Die Produktion wird schneller und ressourcenschonender“, sagt sie.

Wie Unternehmen virtuelle Zwillinge mit GenAI vorantreiben können

„Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, damit sie ihre virtuellen Zwillinge mit generativer KI (GenAI) kombinieren“, sagt sie. „Zum einen durch virtuelle Assistenten, die die Teams effizienter machen und ihnen sprichwörtliche Superkräfte geben. Zum anderen über generative Prozesse, mit denen sich neue Vorschriften schneller umsetzen, Forschung und Entwicklung beschleunigen, neue Materialien zügiger entwickeln und viele weitere Aufgaben mit Hilfe von GenAI lösen lassen.“

Doch verstehen Industrieunternehmen bereits, wie tiefgreifend dieser Wandel ist? Und reagieren sie schnell genug, um die Technologie wirklich zu nutzen? Genau das bereitet Verzelen Sorgen.

„Ich habe immer die Sorge, dass manche Firmen zu lange zögern, diese Revolution auszuprobieren – und dann den Anschluss verlieren“, sagt sie.

Die Verbindung von virtueller und realer Welt schafft einen ständigen Austausch von Daten und Erkenntnissen. Das treibt Fortschritt und Innovation in der realen Industrie voran. Dreidimensionale Modelle und virtuelle Zwillinge können Effizienz und Nachhaltigkeit steigern und zugleich Durchbruchsinnovationen beschleunigen.

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