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Reiseführer Sansibar: Highlights, Unterkünfte, Tipps für Besucher

Sansibar bietet wunderschöne Strände.
Sansibar bietet traumhafte Strände. Copyright  Photo by Humphrey M on Unsplash
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Von Mike Starling
Zuerst veröffentlicht am
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Tansanisches Inselparadies wird zu einem der am schnellsten wachsenden Reiseziele im Indischen Ozean

Mit ihren traumhaften Stränden, türkisblauem Wasser und einem einzigartigen Mix aus afrikanischem, arabischem und europäischem Erbe hat sich Sansibar zu einem der am schnellsten wachsenden Reiseziele im Indischen Ozean entwickelt.

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Der tansanische Archipel war lange ein Favorit bei Rucksackreisenden und frisch verheirateten Paaren. Inzwischen zieht er dank besserer Flugverbindungen, luxuriöser Resorts und seines Rufs als günstigere Alternative zu Zielen wie den Malediven oder Mauritius immer mehr Europäer an.

Ob Strandurlaub, kulturelle Entdeckungen oder eine Kombination aus Safari und Badeaufenthalt – hier finden Sie die wichtigsten Infos für eine Reise nach Sansibar.

Wo liegt Sansibar?

Sansibar (Quelle auf Englisch) ist ein halbautonomer Archipel vor der Küste Tansanias in Ostafrika, umgeben vom warmen Wasser des Indischen Ozeans.

Er liegt rund 35 Kilometer von der Festlandmetropole Daressalam entfernt und besteht aus zwei Hauptinseln, Unguja (oft einfach Sansibar genannt) und Pemba, sowie mehreren kleineren Inseln.

So kommen Sie von Europa nach Sansibar

Auf der Insel Unguja liegt der Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ). Er befindet sich etwa fünf Kilometer südlich von Sansibar-Stadt.

Direktflüge nach Sansibar gibt es von mehreren europäischen Flughäfen, unter anderem mit Air France, KLM, Edelweiss Air und TUI fly. Für Verbindungen mit Umstieg können Reisende große Drehkreuze nutzen, etwa mit Turkish Airlines, Qatar Airways oder Emirates.

Auch Italien baut sein Angebot aus: Die Airline Neos bietet von 14. Juli bis 20. Oktober einen saisonalen wöchentlichen Flug von Mailand-Malpensa nach Sansibar über den Flughafen Kilimandscharo an.

Für Urlaubende aus dem Vereinigten Königreich ist die wichtigste Neuigkeit die Ankündigung von TUI: Der Veranstalter plant im Winterprogramm 2027 die ersten Direktflüge überhaupt von London-Gatwick nach Sansibar.

Die Verbindung soll zweimal pro Woche, mittwochs und sonntags, vom 3. November 2027 bis zum 22. März 2028 angeboten werden. So erreichen Reisende den Archipel künftig mit garantiertem Wintersonnenschein, ohne umzusteigen.

Übernachten auf Sansibar

Die Auswahl reicht von kleinen Boutique-Gästehäusern in der historischen Altstadt von Stone Town bis zu exklusiven Strandresorts an der Ost- und Nordküste der Insel.

Laut den Bewertungen von Reisenden auf Tripadvisor (Quelle auf Englisch) gehören zu den Favoriten das All-inclusive-Resort Meliá Zanzibar, das gehobene The Mora Zanzibar und TUI BLUE Bahari Zanzibar. Beliebt sind außerdem das Hotel Riu Palace Zanzibar, Zuri Zanzibar und The Residence Zanzibar. Sie liegen direkt am Meer, bieten großzügige Villen, eine große Auswahl an Restaurants und Blick auf den Indischen Ozean.

Auch Reisende mit kleinerem Budget finden viele Optionen. Preiswerte Boutique-Hotels und einfache Strandlodges machen Sansibar deutlich günstiger als viele andere Ziele im Indischen Ozean.

Stone Town auf Sansibar
Stone Town auf Sansibar Photo by Alferio Njau on Unsplash

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Stone Town, das historische Zentrum und UNESCO-Welterbe, ist berühmt für kunstvoll geschnitzte Holztüren, lebhafte Märkte und ein Labyrinth aus engen Gassen. Die Altstadt spiegelt Jahrhunderte swahilischer, arabischer, persischer und europäischer Einflüsse wider.

Die Insel trägt auch den Spitznamen „Gewürzinsel“. Auf geführten Touren durch Gewürzplantagen lernen Besuchende Nelken, Zimt, Vanille und Muskat kennen – Produkte, die die Geschichte Sansibars entscheidend geprägt haben.

Strandfans zieht es nach Nungwi und Kendwa mit ihrem glasklaren Wasser und spektakulären Sonnenuntergängen. An der Ostküste herrschen ideale Bedingungen zum Kitesurfen, außerdem ist es dort deutlich ruhiger. Der Indische Ozean rund um Sansibar eignet sich hervorragend zum Schnorcheln, Tauchen und zur Delfinbeobachtung, mit bunten Korallenriffen und reichem Meeresleben.

Viele Urlaubende verbinden Sansibar außerdem mit einer Safari auf dem tansanischen Festland. Inlandsflüge bringen sie von der Insel in Nationalparks wie die Serengeti oder in das Ngorongoro-Schutzgebiet.

Wetter, Visum und Versicherung: Tipps für Reisende

Laut [zanzibar.com](https://www.zanzibar.com %28Quelle auf Englisch%29/holidays/weather/) sind die Trockenzeiten zwischen Juni und Oktober sowie von Dezember bis Februar die beste Reisezeit. Es gibt zwei Regenzeiten: die langen Regenfälle (Masika) im April und Mai und die kurzen Schauer (Vuli) von November bis Dezember.

Die meisten europäischen Staatsbürger benötigen für Sansibar ein Visum, da der Archipel zu Tansania gehört. Sie können vor der Abreise online ein Tansania-eVisa (Quelle auf Englisch) beantragen. Viele Nationalitäten erhalten ein einfaches Touristenvisum auch bei der Ankunft an den großen Flughäfen und Häfen. Das Standardvisum kostet 50 US-Dollar (etwa 43,56 Euro).

Ein wichtiger zusätzlicher Punkt: Alle internationalen Gäste, mit Ausnahme der Einwohner, müssen vor oder bei der Einreise eine obligatorische eingehende Reiseversicherung (Quelle auf Englisch) bei der Zanzibar Insurance Corporation abschließen – unabhängig davon, ob bereits eine andere Police besteht. Wer keinen passenden Versicherungsschutz nachweisen kann, dem kann laut dem britischen Foreign, Commonwealth & Development Office die Einreise verweigert werden.

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