Reisende sollten wissen, dass in Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und im Vereinigten Königreich wichtige Warnmeldungen gelten.
Mehrere Länder in Westeuropa haben wegen der extremen Hitze Alarmstufe Rot ausgerufen. In vielen Regionen steigen die Temperaturen auf über 40 °C.
Frankreich gehört zu den am stärksten betroffenen Staaten. Am Montag erlebte das Land den drittwärmsten Tag seit Beginn der Messungen, mit einer landesweiten Durchschnittstemperatur von 29,2 °C.
Nach Angaben von Météo-France überschritten in rund 20 Prozent des Landes die Temperaturen die Marke von 40 °C. Die Hitze soll mindestens bis Donnerstag anhalten.
In Paris bleiben Parks und Gärten rund um die Uhr geöffnet, damit die Menschen einen Ort zur Abkühlung haben. Ab Mittwoch ist das Schwimmen im Canal Saint-Martin erlaubt.
Spanien hat ebenfalls von Sonntag bis Mittwoch eine Hitzewarnung herausgegeben.
Die nationale Wetterbehörde AEMET teilt mit, dass warme Saharaluft in Kombination mit der starken Sonneneinstrahlung zu dieser Jahreszeit die Temperaturen heute in Teilen Spaniens auf bis zu 44 °C treiben könnte.
Der britische Wetterdienst Met Office hat für Mittwoch und Donnerstag eine rote Warnung vor extremer Hitze für große Teile von Süd- und Mittelengland sowie Wales ausgegeben.
In einigen Regionen könnten die Temperaturen auf 38 bis 40 °C steigen, begleitet von hoher Luftfeuchtigkeit.
Das Met Office warnt vor gesundheitlichen Auswirkungen und einem hohen Risiko für Stromausfälle sowie Störungen bei Diensten wie Wasser-, Strom- und Mobilfunkversorgung. Außerdem könnten stark besuchte Küsten, Seen und Flüsse mehr Zwischenfälle bei der Wassersicherheit verzeichnen.
In Italien hat das Gesundheitsministerium für Dienstag und Mittwoch Hitzewarnungen der Stufe drei für mehrere Städte veröffentlicht, darunter Bologna, Florenz, Mailand, Rom, Turin, Venedig und Verona.
Andere beliebte Reiseziele wie Bari, Neapel und Palermo stehen unter Warnstufe zwei.
MeteoSchweiz hat für Teile des Landes Hitzewarnungen der Stufe vier ausgegeben, betroffen sind die Nordwestschweiz, die Region um den Genfersee und das zentrale Wallis.
Die Warnungen bleiben bis Samstag in Kraft. Auf der Alpensüdseite sollen verbreitet Temperaturen zwischen 34 und 37 °C herrschen.
Die luxemburgische Einheit zur Beurteilung von Wetter- und Hochwasserrisiken (CERI) hat bis zum Ende der Woche eine rote Warnung verhängt.
Es werden Durchschnittstemperaturen zwischen 35 und 40 °C erwartet, mit einem Höhepunkt am Mittwoch. Die Meldung fällt mit dem Nationalfeiertag des Landes am heutigen 23. Juni zusammen.
Veranstalter passen ihre Pläne an, um besonders gefährdete Menschen zu schützen. Sie setzen auf Maßnahmen zur Hitzeprävention und stellen bei Veranstaltungen mehr Wasserstellen zur Verfügung.