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Sommersonnenwende: Hitzewelle in Europa, und es kommt noch schlimmer

Ein Mann springt während einer Hitzewelle in Zürich in der Schweiz am Freitag, 19. Juni 2026, in die Limmat.
Ein Mann taucht bei einer Hitzewelle am Freitag, 19. Juni 2026, in Zürich in die Limmat, Schweiz. Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am
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In Frankreich bleiben zahlreiche Schulen am Montag wegen der extremen Hitzewelle geschlossen. Bei der Fête de la Musique ist der Verkauf von Alkohol vielerorts verboten. Und die extremen Temperaturen sollten in fast ganz Europa anhalten.

Die extreme Hitzewelle hält fast ganz Europa fest im Griff. In 49 französischen Regionen gilt ab Montag die höchste Alarmstufe ROT, wie der Minister für den ökologischen Wandel bei einem Besuch bei Météo France mitteilte. Für 40 weitere Départements wurde die Alarmstufe ORANGE beibehalten.

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Da zur Sommersonnenwende am 21. Juni die Nächte besonders kurz sind, gibt es auch nur sehr wenige Stunden der Abkühlung - was besonders in den Städten auch in Deutschland wegen der Hitzeinseln ein Problem ist.

Einige Experten rechnen damit, dass in den kommenden Tagen die höchsten Temperatur-Werte seit Messbeginn erreicht werden.

In Paris und mehreren anderen Städten haben die Behörden den Verkauf von Alkohol beim jährlichen Musikfest Fête de la Musique an diesem Sonntagabend verboten. In der Hauptstadt wurden bis zu 35°C erwartet, in Teilen Südfrankreichs und Spaniens könnten die Werte auf über 40°C steigen.

Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire kündigte an, dass das Baden im Canal Saint-Martin erlaubt sein wird. Außerdem hat er veranlasst, dass die Parks und Gärten der Stadt rund um die Uhr geöffnet bleiben, damit die Menschen Orte zur Abkühlung finden.

Ein Junge springt am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, in den Canal Saint-Martin in Paris, dem ersten Tag, an dem das Baden im Kanal offiziell erlaubt ist.
Ein Junge springt am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, in den Canal Saint-Martin in Paris, dem ersten Tag, an dem das Baden im Kanal offiziell erlaubt ist. Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved

Hitzeglocke über Deutschland in der kommenden Woche

Auch in Teilen der Schweiz gilt die höchste Warnstufe, so sollten die Temperaturen am Sonntag in Sion im Südwesten des Landes 37°C erreichen, meldet MeteoSchweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. In Zürich, Genf und Bern werden bis zu 34°C erwartet, in Basel bis zu 38°C.

In Deutschland wurden am Wochenende mehrere Menschen durch Blitzeinschläge verletzt. Nicht nur im Süden des Landes begleiteten Unwetter und Gewitter die große Hitze.

Wegen der sogenannten Hitzeglocke gingen Wetterdienste davon aus, dass die Temperaturen in der kommenden Woche weiter ansteigen.

Sinkende Temperaturen in Spanien frühestens ab Donnerstag

In Spanien gelten Hitzewarnungen in 14 Regionen. In einigen Gebieten wurden zusätzlich Gewitter erwartet.

Der staatliche Wetterdienst AEMET warnt vor „sehr hohen Temperaturen tagsüber und nachts“, die voraussichtlich erst am kommenden Donnerstag zurückgehen. Auch für Mallorca und die Balearen gilt eine Warnung vor der Hitzewelle mit Temperaturen um die 40° C.

Die Behörde spricht von einer „erheblichen Gefahr“ für besonders gefährdete Menschen und für alle, die sich im Freien aufhalten oder an Aktivitäten im Freien teilnehmen.

Zudem steige die Brandgefahr. Auch in Teilen des Großraums Madrid könnten die Temperaturen auf über 40°C klettern.

Auch in Italien steigen die Temperaturen.

Der britische Wetterdienst Met Office hat ab Montag für Teile Englands und von Wales eine Hitzewarnung der Stufe Amber ausgegeben.

Die Meteorologen rechnen mit „nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit“ und warnen vor einem „erhöhten Risiko von Zwischenfällen an Gewässern“.

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