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Gent: Boutiquehotel 1898 Porter's House eröffnet im Herzen der Stadt

Das Anwesen heißt so, weil es früher das Pförtnerhaus des nahegelegenen Hotels des Postes et des Télégraphes war.
Das Gebäude verdankt seinen Namen seiner früheren Funktion als Pförtnerhaus des nahe gelegenen Hotel des Postes et des Télégraphes. Copyright  1898 Porter’s House
Copyright 1898 Porter’s House
Von Fakhriya M. Suleiman
Zuerst veröffentlicht am
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Das Anwesen trägt seinen Namen noch heute von seiner früheren Funktion: Es diente einst als Pförtnerhaus des nahegelegenen Hotel des Postes et des Télégraphes.

Ein historisches Haus direkt am Wasser in der Hafenstadt Gent öffnet am ersten September erstmals seine Türen für Gäste.

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1898 Porter’s House fügt sich in die Kulisse aus filmreifen Grachten und mittelalterlichen Türmen ein. Das sorgfältig renovierte Haus mit heller Sandsteinfassade, hohen Rundbogenfenstern und eindrucksvollen doppelflügeligen Holztüren gibt Gästen und Flaneuren einen Vorgeschmack auf neugotische Architektur – mit luxuriösem Einschlag.

Die Innenräume bewahren hohe Decken, originale Türen und intakte Kamine. Gäste können einzelne Zimmer oder Suiten buchen oder für ein privates Erlebnis das gesamte Haus für sich und bis zu neun weitere Personen reservieren.

Dazu kommen Marmor und gealtertes Holz sowie antike Schreibtische und Vintage-Spiegel, die in ganz Belgien zusammengetragen wurden.

Seinen Namen verdankt das Anwesen seiner früheren Funktion als Pförtnerhaus des nahegelegenen Hotel des Postes et des Télégraphes.

Das Angebot reicht vom gemütlichen Porter’s Room im Flügel des Pförtnerhauses mit warmen Holzböden, Marmor im Bad, Doppelwaschbecken und zwei Regenduschen bis hin zu größeren Einheiten. Der Porter’s Room lässt sich mit der Porter’s Junior Suite verbinden – für einen Aufenthalt mit zwei Schlafzimmern.

Weitere großzügige Optionen sind die Porter’s Graslei Suite und die Porter’s Family Suite. Beide verfügen über erhöhte Terrassen mit Blick auf das Graslei-Ufer an der Ostseite der Leie.

Das Flussufer ist bei Touristinnen und Touristen ebenso beliebt wie bei Einheimischen. Sie kommen zum Essen und um die Geschichte der Stadt zu erleben, die sich im ruhigen Wasser spiegelt.

Im Hotel serviert das passend benannte Restaurant The Kitchen Frühstück und Afternoon Tea. Am Buffet stehen frisch gebackenes Gebäck, saisonale Köstlichkeiten und handwerklich hergestellte Brote.

Gent erkunden: Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Die Neueröffnung bietet Besucherinnen und Besuchern die Chance, Belgien abseits der üblichen Routen zu entdecken.

Das städtische Tourismusbüro beschreibt Gent als „kulturellen Cocktail im Maßstab Mensch“. Entlang der Kopfsteinpflasterstraßen liegen zahlreiche historische Geheimtipps.

Für kulturinteressierte Reisende gehört ein Besuch zentraler Sehenswürdigkeiten wie der Burg der Grafen zum Pflichtprogramm. Diese mittelalterliche Festung ist Flanderns einzige erhaltene Burg jener Zeit mit Wassergraben und weitgehend intakter Verteidigungsanlage. Ihre Geschichte reicht bis zur römischen Besetzung zurück. Heute erzählt der flämische Komiker Wouter Deprez auf Audiotouren eine humorvolle Version der Burgchronik.

Auch an Museen mangelt es nicht. Im Kina: House können Kinder die Welt der Pflanzen und Tiere entdecken. Das Museum of Fine Arts, das älteste Museum des Landes, zeigt eine vielfältige Sammlung von Skulpturen, Zeichnungen, Radierungen und Wandteppichen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Für eine großzügige Portion Gent auf dem Teller lohnt sich ein Besuch im angesagten Bistro Publiek mit einem Michelin-Stern. Zum Mittag gibt es etwa Hähnchenkeule mit Kohlrabi oder Kalbstatar. Abends stehen Fünf-, Sechs- und sogar Sieben-Gänge-Menüs mit Wachtel, Makrele und Seehecht auf der Karte.

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