In Buenos Aires bezeichnet sich eine wachsende Zahl von Jugendlichen als „Therians“. So nennen sich Menschen, die nach eigenen Angaben geistig oder spirituell mit nicht-menschlichen Tieren verbunden sind.
Bei Treffen in öffentlichen Parks tragen einige Tiermasken, laufen auf allen Vieren oder schließen sich zu sozialen „Rudeln“ zusammen.
Der Trend boomt vor allem auf TikTok. Der Hashtag #therian verzeichnet inzwischen mehr als zwei Millionen Beiträge, Argentinien liegt bei der Beteiligung in Lateinamerika vorn.
Ein Teil der Szene versteht das als Ausdruck der eigenen Identität, andere sehen es eher als Performance oder Spaß.
Die Bewegung löst im Netz Diskussionen aus. Psychologinnen und Psychologen melden sich zu Wort und diskutieren mögliche Auswirkungen auf das soziale Miteinander.