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SpaceX meldet geringeren Verlust trotz Kritik an KI-Ausgaben

ARCHIV - Elon Musk besucht das Finale der NCAA-Ringermeisterschaft am 22. März 2025 in Philadelphia. (AP Photo/Matt Rourke, Archiv)
ARCHIV - ARCHIV - Elon Musk verfolgt am 22. März 2025 in Philadelphia das Finale der NCAA-Ringermeisterschaft. (AP Photo/Matt Rourke, Archiv) Copyright  Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Una Hajdari mit AP
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Die Raketen- und Satellitenfirma meldet im ersten Quartal als Börsenneuling weniger Verluste als erwartet, doch Anleger hinterfragen die hohen KI-Ausgaben und Elon Musks Versprechen.

Im ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang weist SpaceX einen geringeren Verlust als von Wall Street erwartet aus und meldet einen kräftigen Umsatzsprung.

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Das Raketen-, Satelliten- und KI-Unternehmen hat die Ausgaben im Quartal deutlich erhöht, vor allem für künstliche Intelligenz.

Der von Elon Musk geführte Konzern verzeichnete im Dreimonatszeitraum bis Ende Juni einen Verlust von 541 Millionen Dollar (469 Millionen Euro), umgerechnet neun US-Cent je Aktie.

Das ist weniger als die Hälfte dessen, was Analysten erwartet hatten. Der Umsatz kletterte auf 7,8 Milliarden Dollar (6,8 Milliarden Euro), mehr als 90 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Besonders stark lief das wichtigste Geschäftsfeld von SpaceX, die Sparte „Connectivity“. Dort stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 66 Prozent, weil sich die Zahl der Abonnenten des Starlink-Satelliteninternets auf 12 Millionen verdoppelte.

„Es ist nicht ausgeschlossen, dass Starlink irgendwann den Großteil des weltweiten Internets bereitstellt“, sagte Musk in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

SpaceX-Aktie schwankt: Sorgen nach Börsengang

Die SpaceX-Aktie legte am Dienstag im regulären Handel um neun Prozent zu, gab die Gewinne nachbörslich jedoch weitgehend wieder ab.

Seit ihrem Höchststand im Juni, kurz nach dem Börsengang, ist die Aktie um rund die Hälfte gefallen. Damals machte der Kurssprung Musk kurzzeitig zum ersten Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Billion Dollar.

Anleger befürchten, Musk könnte die Chancen des Unternehmens in der Raumfahrt und bei seinem KI-Chatbot Grok überzeichnet haben.

Die Märkte stellen sich zudem auf schwankende Kurse gegen Ende der Woche ein. Dann beginnt eine Lock-up-Vereinbarung auszulaufen, die bisher manchen Insidern den Verkauf von Aktien untersagt hat.

Die Papiere waren am ersten Handelstag im Juni um 19 Prozent nach oben geschossen. Der anschließende Rückgang, zusammen mit fallenden Kursen von Musks Elektroautohersteller Tesla, hat sein Vermögen nach Berechnungen des Magazins Forbes auf 783 Milliarden Dollar (679 Milliarden Euro) gedrückt.

KI-Ausgaben im Fokus der Anleger

Die Investitionen von SpaceX in Infrastruktur sowie Forschung und Entwicklung sprangen auf 18 Milliarden Dollar (15,6 Milliarden Euro), nach weniger als drei Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro) vor einem Jahr.

Finanzchef Bret Johnsen kündigte an, Anleger müssten auch in den nächsten zwei Quartalen mit ähnlich hohen Investitionen rechnen.

Musk verteidigte die hohen Ausgaben. Mit ähnlichen Fragen ringen derzeit auch andere Technologiekonzerne, die massiv in KI investieren.

Er erklärte, das dadurch ausgelöste Wachstum werde dafür sorgen, dass SpaceX bereits 2030 und damit ein Jahr früher als geplant einen Jahresumsatz von einer Billion Dollar (870 Milliarden Euro) erreicht.

Starship-Tests stehen bevor

Musk musste sich mehrfach Fragen zu Starship stellen, der riesigen Rakete, die für seine langfristigen Ziele mit dem Unternehmen zentral ist. Ende vergangenen Monats setzte Starship bei einem Testflug erfolgreich Satelliten aus.

Nach seinen Angaben will SpaceX Ende des Monats die Wiederverwendbarkeit von Starship testen. Das Unternehmen will versuchen, die Raumfähre und ihre Erststufe bei der Rückkehr zur Basis mit mechanischen Armen einzufangen.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hofft, Starship für die Rückkehr von Astronauten zum Mond nutzen zu können.

„Wir wollen 2028 Stiefel auf den Boden setzen – Stiefel auf dem Mond“, sagte SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell.

Am Donnerstag sollen mehr als 900 Millionen Aktien zum Handel freigegeben werden. Damit steigt die Zahl der frei handelbaren Papiere auf mehr als das Doppelte, denn die erste von mehreren Lock-up-Tranchen läuft in den kommenden Monaten aus.

SpaceX gehört zudem die Onlineplattform X, früher Twitter.

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