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"Terroranschlag": Drei Verletzte durch Messer-Attacke in Winterthur in der Schweiz

Polizei vor dem Bahnhof in Winterthur, Schweiz
Polizei vor dem Bahnhof in Winterthur, Schweiz Copyright  AP Photo
Copyright AP Photo
Von Nathan Rennolds & Euronews
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmorgen am Bahnhof Winterthur in der Schweiz. Laut Augenzeugen soll der Täter "Allahu akbar" gerufen haben .

Am Donnerstagmorgen wurden am Bahnhof von Winterthur in der Nordschweiz drei Menschen durch Messerstiche verletzt, wie die örtliche Polizei mitteilte.

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Der mutmaßliche Angreifer, bei dem es sich um einen 31-jährigen Schweizer Doppelstaatler handelt, wurde festgenommen.

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin schrieb, er sei "schockiert über den Terroranschlag". Und weiter: "Das macht mich tief betroffen. Den drei Verletzten wünsche ich rasche Genesung". Zudem dankte Parmelin den Einsatzkräften.

"Kein klassischer Terrorismus"

Laut dem Sicherheitsexperten Peter R. Neumann ist die Attacke in Winterthur ein sogenanntes "Grauzonen-Phänomen". Dazu erklärt der Wissenschaftler: "Ein schweiz-türkischer Doppelbürger, vor zehn Jahren IS-Unterstützer, aktiv im Umfeld einer radikalen Moschee – danach unauffällig. Vor wenigen Tagen psychischer Zusammenbruch, Einweisung in Psychiatrie, Flucht, erneutes Aufgreifen und kurz darauf Entlassung. Immer mehr Attentate lassen sich nicht mehr klassisch als Terrorismus definieren, weil sich in ihnen politische Ideen mit persönlichen Frustrationen und psychischen Vulnerabilitäten vermischen. Täter sind meist Leute, die alleine handeln und stark durch Online-Medien beeinflusst werden."

Der Vorfall ereignete sich kurz nach 8:30 Uhr am Bahnhof Winterthur. Die drei Verletzten im Alter von 28, 43 und 52 Jahren wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Sie sollen teils schwer verletzt sein.

Augenzeugen: „Allahu akbar"-Rufe - Täter gefasst

In einer Erklärung der Polizei hieß es, die Beamten arbeiteten daran, ein Motiv für den Angriff zu ermitteln. Die Schweizer Zeitung Blick veröffentlichte Videoaufnahmen, die einen Mann zeigen, der aus dem Bahnhof rennt und offenbar "Allahu akbar" ("Gott ist groß") ruft.

Der mutmaßliche Täter wurde kurz nach der Tat im Bereich des Bahnhofs festgenommen.

Am Tatort wurde ein Sichtschutz errichtet. Mehrere Kinder, die offenbar mit einer Schulklasse unterwegs waren, sollen Zeugen des Angriffs geworden sein. Laut dem „Tagesanzeiger“ stellte sich die Lehrerin schützend vor die Kinder.

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