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Teilnehmerinnen und Teilnehmer ziehen bei der jährlichen Pride-Parade durch Jerusalem

Video. Tausende nehmen an Pride-Parade in Jerusalem teil – massive Sicherheitsvorkehrungen

Zuletzt aktualisiert:

Am vierten Juni sind in Jerusalem tausende Menschen bei der Pride-Parade unter massivem Sicherheitsaufgebot für Gleichberechtigung und Akzeptanz durch die zutiefst konservative, religiöse Stadt gezogen.

Mit Regenbogenflaggen, Musik und Trommeln zogen die Demonstrierenden unter dem Motto „Wandel einfordern: Gleichheit, Gerechtigkeit, Hoffnung“ durch die Straßen. Sicherheitskräfte überwachten die Veranstaltung eng. Der Umzug hatte in einer Stadt mit großer religiöser Bedeutung für Jüdinnen und Juden, Musliminnen und Muslime sowie Christinnen und Christen immer wieder Spannungen und vereinzelt Gewalt ausgelöst.

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Teilnehmende erklärten, der Marsch solle Sichtbarkeit und Akzeptanz schaffen – in einem der konservativsten städtischen Zentren des Landes. Oppositionschef Yair Lapid nahm teil und sprach sich für die Rechte von LGBTQ+ aus. Er bezeichnete die Bewegung als Teil eines breiteren Kampfes für Freiheit und Demokratie.

Die Organisatorinnen und Organisatoren erklärten, der Umzug solle Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe stärken – in einer Phase anhaltender politischer und sozialer Spannungen in Israel. Die Pride-Demonstration in Jerusalem bleibt trotz anhaltender Proteste mancher religiöser Gruppen eines der symbolträchtigsten Ereignisse für die LGBTQ+-Gemeinschaft des Landes.

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