Marius Borg Høiby, 29, ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung und Stiefsohn des Thronfolgers Kronprinz Haakon.
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin ist wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft verurteilt worden, wie ein Gericht am Montag mitteilte.
Marius Borg Høiby, 29, ist der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung und Stiefsohn des Thronfolgers, Kronprinz Haakon.
Høiby trägt keinen Adelstitel und hat keine offiziellen Aufgaben.
Im Februar plädierte er vor dem Bezirksgericht in Oslo auf nicht schuldig, nachdem Staatsanwalt Sturla Henriksbø die 38 Anklagepunkte gegen ihn verlesen hatte.
Die Anklage umfasst zudem Misshandlung in einer nahen Beziehung gegen eine frühere Partnerin, Gewalttaten gegen eine andere, Drogenbesitz, Todesdrohungen und Verkehrsdelikte.
Høiby bekannte sich schuldig zu mehreren Verkehrsdelikten, zu einem schweren Drogendelikt und zum Bruch eines Kontaktverbots sowie „teilweise“ zu Drohungen und schwerer Körperverletzung.
Die Ermittlungen begannen 2024, nachdem Høiby als Verdächtiger wegen eines Angriffs auf eine Frau benannt worden war, mit der er eine Beziehung hatte.
Er wurde festgenommen und später wieder freigelassen, doch der Fall weitete sich aus, nachdem sich weitere Frauen mit Vorwürfen gegen ihn meldeten.
Die Staatsanwaltschaft erhob die Anklage im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt stehen vier mutmaßliche Vergewaltigungen zwischen 2018 und November 2024, mutmaßliche Gewalt und Drohungen gegen eine frühere Partnerin vom Sommer 2022 bis Herbst 2023 sowie zwei mutmaßliche Gewalttaten gegen eine spätere Partnerin und Verstöße gegen ein Kontaktverbot.
In 34 der 38 Anklagepunkte wurde er schuldig gesprochen. Sowohl der Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft haben nun zwei Wochen Zeit, das Urteil zu prüfen und über eine Berufung zu entscheiden. Bis zum Ablauf dieser Frist ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.