Feuerwehrleute löschten die Flammen. Sanitäter versorgten Verletzte, und Einsatzkräfte brachten Menschen aus dem betroffenen Gebiet in Sicherheit. Nach Angaben der Regionalbehörden traf der Angriff Wohnviertel und beschädigte Lagerhallen, Wohnhäuser und geparkte Fahrzeuge. Rettungsteams durchsuchten die Trümmer nach weiteren Eingeschlossenen.
Laut Regionalvertretern setzte Russland bei dem Angriff mindestens zwei ballistische Raketen und mehrere Kampfdrohnen ein. Ziel war ein Wohnviertel im Stadtzentrum. Lagerhallen, Geschäftsgebäude, abgestellte Fahrzeuge und angrenzende Wohnhäuser wurden beschädigt. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Saporischschja, Iwan Fedorow, erklärte, die Zahl der Verletzten steige weiter, je weiter die Rettungsarbeiten vorankämen. Nach Angaben der Nationalen Polizei der Ukraine blieben Feuerwehrleute vor Ort, löschten Brände und unterstützten betroffene Anwohner.
Luftalarm hatte bereits seit mehr als zwei Stunden bestanden, als die Einschläge gegen späten Vormittag die Stadt trafen. Zeugen berichteten von zwei Explosionswellen im Abstand von nur wenigen Minuten. Rettungsdienste waren im gesamten betroffenen Gebiet im Einsatz, und die Behörden erfassten parallel das Ausmaß der Zerstörungen.
Die nahe der Front gelegene Stadt Saporischschja steht seit Beginn der großangelegten Invasion 2022 immer wieder unter russischem Raketen- und Drohnenbeschuss. Der jüngste Angriff schürte erneut Sorgen wegen der Nähe der Stadt zu Infrastruktur rund um das Kernkraftwerk Saporischschja und verstärkte die Angst um die Sicherheit der Bevölkerung und der Anlage.