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Anschlagsdrohung wegen Nordkorea-Satire: Obama kritisiert Sonys Selbstzensur

Anschlagsdrohung wegen Nordkorea-Satire: Obama kritisiert Sonys Selbstzensur
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Es ging um weit mehr als Kuba und Nordkorea – aber diesen beiden neuesten außenpolitischen Themen widmeten sich auf der Pressekonferenz Barack Obamas zum Jahresende viele Fragen.

Ich kann die Sorgen nachvollziehen. Trotzdem glaube ich, dass sie einen Fehler gemacht haben.

Ob er es für einen Fehler halte, dass Sony beschlossen habe den Film “The Interview” wegen mutmaßlich nordkoreanischer Anschlagsdrohungen nicht zu zeigen zum Beispiel.

“Sony ist ein Konzern und hat beträchtlichen Schaden genommen”, antwortete Obama. “Es gab Drohungen gegen die Angestellten. Ich kann die Sorgen nachvollziehen. Trotzdem glaube ich, dass sie einen Fehler gemacht haben, ja.”

Das FBI geht davon aus, dass es nordkoreanische Hacker waren, die zunächst elektronisch bei Sony einbrachen und dann mit Anschlagsdrohungen den Kinostart verhinderten.

Die Bedeutung der Entscheidung Sonys gehe über den Konzern hinaus, so Obama: “Es kann nicht sein, dass wir eine Gesellschaft haben, in der uns ein Diktator von irgendwo hier in den USA seine Zensur aufzwingt”

Die USA würden die nordkoreanische Aktion angemessen beantworten, sagte Obama, ohne genauer zu beschreiben, was damit gemeint sein könnte.

Der Film “The Interview”, eine Satire, hat die fiktive Ermordung Kim Jong Uns zum Thema.

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