Dramatischer Sprung in den Rettungskorb - auch die Rettungskräfte blicken nach dem Brand eines Hochhauses in Berlin staunend in die Höhe. Eine Frau ist aus ihrer brennenden Wohnung im 11. Stock gerettet worden, obwohl die Leiter der Retter zu kurz war.
Diese Geschichte aus Berlin ist so unglaublich, dass inzwischen weltweit darüber berichtet wird.
Beim Eintreffen der Feuerwehr saß die Frau gegen 6 Uhr 30 schon außen auf dem Fensterbrett ihrer brennenden Wohnung im elften Stock eines Hochhauses in Berlin-Friedrichshain unweit vom Ostbahnhof, wie der Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) berichtet. Starker Rauch quoll aus der Wohnung. "Das war wirklich auf Messers Schneide", sagt der Feuerwehrsprecher.
Denn die Drehleiter der Berliner Feuerwehr ist zu kurz und reicht nur bis etwa in den neunten Stock des 21-stöckigen Gebäudes.
Bei dem Brand wurden 13 Personen verletzt. Der Rauch hatte sich schon so stark im Gebäude ausgebreitet, dass hunderte Bewohnerinnen und Bewohner von Feuerwehrleuten durch das Treppenhaus nach draußen gebracht werden mussten.
Video der spektakulären Rettung geht um die Welt
Und das Video der dramatischen Rettung am 14. August geht mittlerweile viral.
Auf X wurde das Video des Users ColdJack mehr als 3,3 Millionen Mal angeklickt - und in zahlreichen Varianten neu verbreitet.
Die Frau muss mehrere Meter in die Tiefe in den Korb der Drehleiter der Feuerwehr springen. Sie zögert sehr lange, bevor sie es wagt, sich nicht mehr festzuhalten.
Wie die Frau die zwei Etagen überwindet und sicher bei dem Feuerwehrmann im Korb der Drehleiter landet, ist auf dem Video zu sehen.
Laut dem Bericht der Berliner Feuerwehr waren 116 Rettungskräfte im Einsatz. Nach etwa fünf Stunden wurde der Brandort am Hochhaus zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.
Die Aufnahmen der Rettung sind so spektakulär, dass die Bilder vom Brand in Berlin, bei dem zum Glück niemand schwer verletzt wurde, nun von Medien weltweit aufgegriffen wurden.
Der Feuerwehrsprecher sagt aber zu dem dramatischen Einsatz: "Das muss man nicht alle Tage erleben."