In einer der seismisch aktivsten Regionen Spaniens hat es die ganze Woche über Nachbeben gegeben. Bislang meldeten die Behörden keine Schäden.
Alhendín, eine Gemeinde mit nur 10.000 Einwohnern im Südwesten der Provinz Granada, war am Dienstagmorgen das Epizentrum eines neuen Bebens der Stärke 4,7. Es reiht sich in eine Erdbebenserie, die die andalusische Provinz seit einer Woche erschüttert.
Das Beben ereignete sich um 10:37 Uhr. Trotz der bislang höchsten Stärke innerhalb der Serie gibt es nach ersten Angaben weder Verletzte noch Berichte über Erdrutsche oder größere Schäden.
Die Tageszeitung „El Ideal de Granada“ berichtet, dass die Gemeinde genau eine Stunde später, um 11:37 Uhr, ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,2 erlebt hat. Auch dieses Epizentrum lag in Alhendín. Medien melden Schäden an einem Gemeinschaftsgebäude der Ortschaft, das bereits durch die jüngsten Beben in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Alles begann am Samstag, als ein Erdbeben der Stärke 5 die Menschen in der Provinz Granada um 1.04 Uhr aus dem Schlaf gerissen hatte. Das Epizentrum lag bei Alhendín in zwei Kilometern Tiefe.
Das Nationale Geographische Institut (IGN), das dem Ministerium für Verkehr, Mobilität und Stadtplanung untersteht, hatte die Stärke zunächst mit 4,8 angegeben und später auf 5 korrigiert.