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Kampf gegen Wassermangel in der Donau: Voller Einsatz für das AKW Paks

Tassi-Schleuse bei Dömsöd wieder geöffnet – 17. August 2026
Tassi-Schleuse bei Dömsöd öffnet wieder - 17. August 2026 Copyright  Euronews/KR
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Von Rita Konya
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Dank der Öffnung einer Schleuse fließen pro Sekunde 20 Kubikmeter zusätzlich in den Hauptarm der Donau. Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar erwartet beim Wasserstand auf der Höhe von Paks ein Plus von zwei Zentimetern.

Seit Montagmittag strömt bei Dömsöd zusätzlich Wasser in die Donau. Die Behörden haben die Schleuse des Ráckeve–Soroksár-Donauarms geöffnet. So gelangen pro Sekunde rund zwanzig Kubikmeter Wasser in den Hauptstrom und heben den Pegel um etwa zwei Zentimeter.

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Vor einigen Tagen sind bei Paks auf der Donau zwei Lastkähne eingetroffen. Seit Montagmorgen pumpen Einsatzkräfte wieder Wasser in die Rümpfe. Die Schiffe sollen kontrolliert versenkt werden und so eine Sohlenschwelle bilden, die den Wasserstand anhebt.

Das Kernkraftwerk Paks kann die erneute Abschaltung seiner vorletzten Turbine nur vermeiden, wenn das kontrollierte Versenken der Kähne den Pegel wie erhofft steigen lässt. Parallel dazu geht der Bau der endgültigen Sohlenschwelle „im Eiltempo voran“.

Die Regierung traf die Entscheidung in der vergangenen Woche nach einer Ortsbegehung. Wasserwirtschafts-, Energie- und Verteidigungsexperten empfahlen übereinstimmend, zwischen dem Kernkraftwerk Paks und der Ortschaft Dunaszentbenedek eine Sohlenschwelle quer über die Donau zu errichten. Zunächst sollen dafür 35.000, später insgesamt 110.000 Kubikmeter Gestein eingebracht werden.

Tassi-Schleuse bei Dömsöd geöffnet – 17. August 2026
Tassi-Schleuse bei Dömsöd geöffnet – 17. August 2026 Euronews/KR

Dienstag und Mittwoch gelten als kritisch, denn bis dahin wird ein weiterer Pegelrückgang von 14 bis 15 Zentimetern erwartet. Ab Donnerstag könnte der Wasserstand der Donau wegen der Niederschläge in den österreichischen Einzugsgebieten wieder steigen.

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