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Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Europa

Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Europa
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Organisiertes Verbrechen ist ein riesiges Geschäft in Europa. Experten schätzen, dass der Umsatz aus kriminellen Geschäften ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Der volkswirtschaftliche Schaden, der dadurch entsteht, soll bei 110 Milliarden Euro liegen – jedes Jahr.

Nötig ist ein Verständnis, wie organisiertes Verbrechen funktioniert

Für die Ermittler bei Polizei und Staatsanwaltschaft ist es ein zusätzliches Problem, dass die Täter immer cleverer werden. Nicht selten wissen sie genau, wie sie ihr illegal verdientes Geld zuverlässig in saubere Einnahmen verwandeln können. Ein wichtiges Ziel der Ermittler in Europa ist es deshalb, die Geldwaschmaschinen des organisierten Verbrechens auszutrocknen. Dabei müssen sie sich mit 28 unterschiedlichen Rechtssystemen in Europa und vielen unterschiedlichen Strukturen und Kulturen bei der Polizei herumschlagen.

Wie sollen die Ermittlungsbehörden mit dieser Situation umgehen? Brauchen Sie mehr Geld, mehr Personal oder wie kann man das Problem lösen? Darum geht es dieses Mal bei Frontline.

Zu Gast sind Brian Donald von Europol und Professor Ernesto Savona, von “Transcrime“http://ocportfolio.eu/, einem Forschungsprojekt über organisiertes Verbrechen an der Universität Mailand.