Flüchtlinge drängen nach Kroatien: "Ich gehe nach Deutschland, weil Deutschland gut ist"

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Von Euronews
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Nach der vollständigen Abriegelung der ungarischen Grenze zu Serbien drängen Tausende Flüchtlinge in das Nachbarland Kroatien. Die meisten von ihnen

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Nach der vollständigen Abriegelung der ungarischen Grenze zu Serbien drängen Tausende Flüchtlinge in das Nachbarland Kroatien.

Die meisten von ihnen wollen weiter in den Westen.

Bis Donnerstagmorgen trafen bereits 5400 Menschen ein und damit deutlich mehr als von den kroatischen Behörden erwartet.

Kroatische Medien berichteten unter Berufung auf das Rote Kreuz, mit weiteren 4000 Flüchtlingen würde in den kommenden Tagen gerechnet.

Viele der Flüchtlinge kommen in Bussen oder Taxis auf der serbischen Seite der Grenze bei Sid an und überqueren diese anschließend zu Fuß.

#refugees transported by bus/taxi from #Horgos to #Sid#Serbia taxi fare:200€/4 person/200 km ZsoltVictora/atlatszo pic.twitter.com/f3Qeylpkc1

— Atlatszo.hu (@Atlatszo) September 17, 2015

Kroatiens Innenminister hatte Serbien aufgefordert, die Zahl der aus Mazedonien und Griechenland kommenden Flüchtlinge zu begrenzen.

Kroatien erwäge, anderenfalls seine Grenzpolitik zu ändern.

Am Donnerstagnachmittag gab das Innenministerium bekannt, Kroatien könne keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen.

Wer kein Asyl suche, werde als illegaler Einwanderer betrachtet

Refugees who arrive in #Croatia are greeted by the police: “Don't worry! Everything will be fine.” #Sidhttps://t.co/HHd9ZH0P87

— Theresa Tropper (@theresatropper) September 16, 2015

Sehr nette kroatische Polizisten nehmen die Flüchtlinge an der Grenze in Empfang. #Sidpic.twitter.com/ApX9vstAPh

— Nemanja Rujević (@nemanjarujevic) September 16, 2015

Von Sammelstellen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb sollen die Menschen in Registrierungszentren im Umland gebracht werden. Viele sträuben sich dagegen:

“Mir wurde von Leuten wie euch zuerst gesagt, Kroatien ist ein gutes Land, ein gutes Land für Asylsuchende. Jetzt bin ich hier und muss ihnen sagen, es ist kein gutes Land. Das Essen ist schlecht, jeden Tag gibt es Spaghetti oder Makkaroni. Für Asylanten ist es nicht gut hier. Ich gehe nach Deutschland, weil Deutschland gut ist.”

Die Regierungschefs von Kroatien und Österreich betonten am Donnerstag nach einem Treffen in Zagreb, die Flüchtlingsfrage sei eine gesamteuropäische Herausforderung, die man nur gemeinsam lösen könne,

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