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Russland und Irak verkaufen mehr Öl nach Asien

Russland und Irak verkaufen mehr Öl nach Asien
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Russlands Ölproduzenten haben ihre Position in Asien gestärkt. In diesem Jahr haben sie gut ein Viertel mehr Rohöl gefördert als 2014.

Die Verkäufe stiegen von Januar bis November dieses Jahres im Vergleich zum selben Zeitraum 2014 um 23 Prozent auf 1,3 Millionen Barrel am Tag. Das berichtet die Agentur Reuters.

Russlands Anteil am asiatischen Ölmarkt ist von rund 5 auf mehr als 7 Prozent angestiegen. Beflügelt wurde der Anstieg vom schwachen Rubel und neuen Pipelines. Aber auch Wladimir Putins Bemühungen um Märkte wie China oder Südkorea scheinen Früchte zu tragen, immerhin sucht Moskau derzeit nach Alternativen zu den bisherigen Hauptmärkten in Europa. Dasselbe gilt auch für Gas, auch hier wirbt Russland um mehr Anteile in China.

Russland ist nun der fünftgrößte Ollieferanten Asiens und hat den Iran auf den sechsten Platz verwiesen. Auch der Irak konnte seine Position verbessern, er verdrängte Kuweit vom dritten Platz. Der Irak konnte besonders in Indien viel Boden gutmachen. Größter Öllieferant Asiens ist nach wie vor Saudi-Arabien vor den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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