Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Türkei: Kundgebung in Diyarbakir gegen Armeeeinsatz in Kurdenstädten

Türkei: Kundgebung in Diyarbakir gegen Armeeeinsatz in Kurdenstädten
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

In der türkischen Stadt Diyarbakir haben hunderte Menschen gegen den Armeeeinsatz im Stadtteil Sur demonstriert. Die Polizei löste ihre Kundgebung

In der türkischen Stadt Diyarbakir haben hunderte Menschen gegen den Armeeeinsatz im Stadtteil Sur demonstriert. Die Polizei löste ihre Kundgebung mit Gewalt auf; 33 Menschen wurden festgenommen.

WERBUNG
WERBUNG

In Sur und an anderen Orten im Gebiet der kurdischen Minderheit geht die Armee gegen Kämpfer der Kurdenmiliz PKK vor. Für alle Einwohner dort heißt das aber Ausgangssperre, im Fall von Sur seit drei Monaten.

Zu dem Protest hatte die kurdisch geprägte Partei HDP aufgerufen. Man sei gegen den Krieg, den die Regierungspartei in den Kurdengegenden und im Land führe, sagt der Partei-Kovorsitzende Selahattin Demirtaş. Den Protest zu verbieten oder dagegen vorzugehen sei ein Verbrechen.

Die Regierung wirft der HDP jedoch vor, sie arbeite mit den Kämpfern der PKK zusammen. Die Partei wolle keinen Frieden, sagt Regierungschef Ahmet Davutoğlu, im Gegenteil: Sie wolle die Türkei durch diese Zusammenarbeit ins Chaos stürzen. Das werde man nicht zulassen.

In der Stadt Cizre haben die Behörden gestern die Ausgangssperre gelockert. Sie gilt jetzt nur noch abends und nachts, nicht mehr rund um die Uhr.

Die PKK kämpft seit langem mit Gewalt für mehr kurdische Eigenständigkeit. Ernsthafte Friedensbemühungen samt Waffenruhe scheiterten jedoch letzten Sommer.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare

Zum selben Thema

Pressefreiheit: Türkische Journalisten wieder frei

Türkei: Ausgangssperre in Cizre teilweise aufgehoben

Medienbericht: Zahl der Todesopfer bei Protesten im Iran könnte 30.000 übersteigen