Das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bezeichnet Odeh als einen der „Architekten“ der Angriffe vom 7. Oktober.
Der neue Kommandeur des militärischen Flügels der Hamas ist bei einem Angriff im Norden des Gazastreifens getötet worden. Das teilte die israelische Armee (IDF) am Mittwoch mit.
Die Armee erklärte, man habe Mohammed Odeh bei einem Angriff auf Gaza-Stadt gezielt angegriffen. Dem seien „monatelange nachrichtendienstliche Überwachung und operative Nachverfolgung“ vorausgegangen.
Odeh leitete früher die Geheimdienstzentrale der Hamas. Nach dem Tod seines Vorgängers Izz al-Din al-Haddad Anfang dieses Monats übernahm er dem Vernehmen nach die Führung des militärischen Flügels.
„Im Rahmen der Operation zur Ausschaltung Odehs habe die IDF in Gaza-Stadt Stützpunkte der Terrorinfrastruktur angegriffen, die Odeh und weitere Hamas-Kämpfer nutzten“, hieß es in der Mitteilung.
„Gleichzeitig habe die IDF eine nahegelegene Wohnung angegriffen, die einem Hamas-Terroristen als Versteck diente, der während des Massakers vom siebten Oktober nach Israel eingedrungen war und in Odehs Netzwerk aktiv war“, hieß es weiter.
Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bezeichnete Odeh als einen der „Architekten“ der Angriffe vom siebten Oktober.
„Odeh war für die Ermordung, Entführung und Verletzung zahlreicher israelischer Zivilisten und IDF-Soldaten verantwortlich“, hieß es weiter.
Die Tötung fällt in eine Phase, in der Israel seine Militäroperationen im Libanon ausweitet. Dort liefern sich seine Streitkräfte Gefechte mit der von Iran unterstützten Hisbollah.