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Flüchtlingskrise: Türken zeigen sich besorgt über erste Rückführung

Flüchtlingskrise: Türken zeigen sich besorgt über erste Rückführung
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Von Cornelia Trefflich mit dpa, Reuters
Zuerst veröffentlicht am
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Nach dem in Kraft treten des umstrittenen Flüchtlingsabkommens sind die ersten 200 Migranten von der griechischen Insel Lesbos in den türkischen

Nach dem in Kraft treten des umstrittenen Flüchtlingsabkommens sind die ersten 200 Migranten von der griechischen Insel Lesbos in den türkischen Ferienort Dikili gebracht worden. Bei den zurückgeführten Migranten soll es sich, so die griechische Polizei, fast ausschließlich um Migranten aus Pakistan und nordafrikanischen Staaten gehandelt haben. Sie hätten keinen Anspruch auf Asyl. Das erste Fähre wurde von Hubschraubern und der Küstenwache begleitet.

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Die Einwohner des Ortes zeigen sich besorgt:
“Ich möchte keine Flüchtlinge hier. Das ist ein kleiner, hübscher Küstenort. Wo sollen sie hin? Wo? Was soll dann passieren? Die Menschen hier sind nervös. Gestern auf dem Markt gab es nur dieses eine Thema.”

“Das ist ein kleines Touristenörtchen. Das hat keinen Sinn, natürlich müssen sie irgendwo hin. Aber nicht hier. Vielleicht näher an die Grenze, damit sie in ihr Land zurück können.”

Der Ort hat ein kleines Aufnahmezentrum für Flüchtlinge unweit des Hafens eingerichet. Nach ihrer Registrierung sollen die Flüchtlinge auf Lager in der Türkei verteilt werden. Syrische Staatsbürger sollen nach Osmaniye geschickt-, alle anderen sollen nach Kırklareli
gebracht und ausgewiesen werden.

Bora Bayraktar, euronews:
“Mit dem ersten Boot aus Griechenland ist das Flüchtlingsabkommen in Kraft getreten. Wird es das Flüchtlingsproblem lösen und den Erwartungen entsprechen? Das wird sich bald zeigen. Die Bewohner von Dikili freuen sich nicht darüber, dass ihre Stadt zum Zentrum des Flüchtlingsaustauschs werden soll.”

Video aus Lesbos: “Eine absurde Situation” https://t.co/znWraKwhvl pic.twitter.com/LneRxY9c8l

— Der SPIEGEL (@DerSPIEGEL) April 4, 2016

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