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Santos präsentiert vor UN-Vollversammlung "neues" Kolumbien

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Von Euronews
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Kolumbiens Bevölkerung muss dem Friedensvertrag zwischen der Regierung und der Guerilla-Organisation FARC am 2.

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Kolumbiens Bevölkerung muss dem Friedensvertrag zwischen der Regierung und der Guerilla-Organisation FARC am 2. Oktober noch zustimmen, doch dass das geschehen wird, daran hat Staatspräsident Juan Manuel Santos keinen Zweifel. Vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen sagte er:

“Ich bin heute, am Internationalen Tag des Friedens, wieder bei den Vereinten Nationen, um mit der ganzen Kraft meiner Stimme und meines Herzens bekanntzugeben, dass der Krieg in Kolumbien beendet ist”, so Santos.

Künftig werde man ein Kolumbien erleben, “das die Mittel, mit denen der Krieg finanziert wurde, jetzt lieber für Bildung, Gesundheitspolitik und die Sicherheit der Kolumbianer einsetzt. Ein Kolumbien, das seine Arme ausbreitet”, sagte Santos.

Ende August wurden die Verhandlungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna abgeschlossen, die den über 50 Jahre andauernden Konflikt beendeten. Bereits im Juni hatte man sich auf die Einstellung aller Feindseligkeiten geeinigt.

Die FARC hielt am Wochenende ihre letzte Konferenz als Guerilla-Organisation ab. Im Friedensvertrag ist festgehalten, dass aus der Rebellengruppierung eine politische Partei wird.

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