Selbstmordattentat in Kabul - 20 Tote

Selbstmordattentat in Kabul - 20 Tote
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die UN schreibt den Taliban mindestens 60% der zivilen Todesopfer in Afghanistan zu. Ein Sprecher der Taliban beklagte sich über unfaire und falsche Berichterstattung.

WERBUNG

Bei einer Selbstmordanschlag vor dem Obersten Gerichtshof Afghanistan. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, der Täter sei zu Fuß gewesen und habe seine Sprengladung am Tor des
Gerichts gezündet. Alle Opfer seien Zivilisten, die Bombe sei hochgegangen, als Angestellte das Gerichtsgebäude nach Feierabend verließen. Viele Verletzte wurden in eine nahegelegene Klinik gebracht, darunter acht Frauen und ein Kind.

Kabul LIVE Updates: At least 12 dead in explosion near Supreme Court building https://t.co/CBFfzsvc41pic.twitter.com/p9X5MyTDUd

— news mania weekly (@newsmaniaweekly) 7. Februar 2017

Die radikalislamischen Taliban greifen seit Jahren regelmäßig Gerichte und ihre Mitarbeiter an. Sie wollen Afghanistan ausschließlich unter dem islamischen Scharia-Gesetz sehen. Erst gestern machten die Vereinten Nationen auf die steigende Zahl islamistischer Selbstmordanschläge aufmerksam. Drei Viertel aller Opfer gab es in Kabul. In 16 Anschlägen wurden im vergangenen Jahr 1514 Zivilisten getötet oder verletzt. Das ist ein Anstieg um 75 Prozent gegenüber 2015.
Die UN machten die radikalislamischen Taliban für mindestens 61 Prozent aller zivilen Opfer verantwortlich. Die wiesen den Bericht am Montag als unfair und falsch zurück.

Afghanistan: UNHumanrights</a> & <a href="https://twitter.com/UNAMAnews">UNAMAnews call for protection of civilians, after casualty figures spike in 2016 https://t.co/2AFUqNWUoA

— United Nations (@UN) 6. Februar 2017

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Luhansk: Autobombenanschlag auf prorussischen Politiker

Schweden: Tote bei Explosion und Schüssen - Nächstes Kapitel des Bandenkrieges?

Pakistan: Festnahmen nach Attentat mit über 40 Toten