Finden Sie uns
Werbung

Italiens Bankenrettung regt Verbraucherschützer auf

Video wird geladen
Italiens Bankenrettung regt Verbraucherschützer auf
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Die Entscheidung Italiens, die angeschlagenen Banken zu retten, hat auch Verbraucherschützer aufgebracht. Vor allem im Vergleich mit anderen geretteten Banken in Europa sehen sie die italienischen Institute bevorzugt. Elio Lannutti, Präsident der Organisation ADUSBEF, vertritt die Interessen der Bankkunden.

WERBUNG
WERBUNG

“Es ist eine Schmach für unser Land”, so Lannutti. “Ein Rechtsstaat, der so einen ärgerlichen Pakt mit den Banken akzeptiert… Schauen wir uns nicht nur Deutschland als Beispiel an. Vor einiger Zeit hat die spanische Santander Bank sich nicht nur die Rosinen herausgepickt, sondern auch die Verbindlichkeiten übernommen, sie steht für die faulen Kredite und die Fehler ein. Wir sind hier inzwischen zu den Handlangern der Banken geworden.”

Lannutti schätzt, dass die Kosten für die Rettung nicht nur wie angekündigt 5,2 Milliarden Euro betragen, sondern mehr als 17 Milliarden; das seien 708 Euro pro Familie. Diese Kosten müssten demnach einmal mehr die Bürger tragen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

USA: Inflation steigt auf 3,7 Prozent, Spritpreise ziehen vor Midterms an

IEA warnt: Dieselpreise in Europa steigen wegen Knappheit bis 2027

Leere Gasspeicher und Rekordpreise: Wird das Heizen jetzt unbezahlbar?