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Rohingyas: UN-Mitarbeiter dürfen nach Rakhine

Rohingyas: UN-Mitarbeiter dürfen nach Rakhine
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Von Euronews
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Die Regierung Myanmars öffnet erstmals den Weg in das Krisengebiet.

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Es sind immer wieder schwere Bilder, die von der Flucht der Rohingyas erzählen. Rund 500.000 Menschen dieser muslimischen Minderheit haben bereits das buddhistische Myanmar verlassen. Laut UNO könnten es 700.000 werden.

Der Zugang zu den Rohingya-Gebieten war bis jetzt fast unmöglich. Nun können sich aber führende UN-Mitarbeiter erstmals ein Bild von der Lage im Bundesstaat Rakhine machen.

Bis jetzt liegen der UNO nur Satellitenbilder vor, die vom Ausmaß der Gewalt berichten: Laut mehreren Quellen wurden komplette Dörfer der Minderheit vom myanmarischen Militär abgebrannt, Minen sollen die Rückkehr an den Landesgrenzen verhindern.

Auf eine schnelle humanitäre Hilfe kann die verfolgte Minderheit der Rohingya allerdings noch nicht hoffen. Nach internationaler Kritik an der Behandlung der Volksgruppe hat die stark umstrittene Regierung Myanmars bis jetzt nur diese einzelne Reise nach Rakhine erlaubt.

Die Entscheidung Myanmars sei aber ein «erster Schritt», um humanitären Zugang zu der Region zu bekommen, sagte Uno-Sprecher Stéphane Dujarric am Mittwoch. Seit dem Militäreinsatz gegen Rohingyas vor vier Wochen habe die UNO keine Hilfsgüter verteilen können.

“The living conditions are disastrous”. This is how it feels visiting a refugee camp in #Bangladesh. https://t.co/LM9HdS92X7#Rohingya

— Rotes Kreuz / DRK (@roteskreuz_de) 27 septembre 2017

Überfüllte und widrige Flüchtlingcamps im benachbarten Bangladesh sind erste Zufluchtsorte für die Rohingyas. Das Land ist von den Flüchtlingswellen stark überfordert: es erlaube nun etwa 30 internationalen Hilfsorganisationen den Zugang zu den Camps, für “mindestens zwei Monate”.

Am Donnerstag will sich der Uno-Sicherheitsrat erstmals in einer offenen Debatte mit der Rohingya-Krise befassen. Uno-Generalsekretär António Guterres sprach von einer «ethnischen Säuberung» und forderte Myanmar auf, mit den militärischen Handlungen aufzuhören und humanitären Helfern Zugang zu gewähren.

The Burmese Military is Committing Crimes Against Humanity https://t.co/o6oaNwNtTgpic.twitter.com/ypo2ghyZJD

— Andrew Stroehlein (@astroehlein) 28 septembre 2017

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