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Kabul: IS-Miliz bekennt sich zu Anschlag mit 20 Toten

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Von Euronews mit dpa reuters
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Ein Selbstmordattentäter sprengte sich an einem Sicherheitsposten in der Nähe der US-Botschaft in Kabul in die Luft. Dutzende Menschen wurden verletzt, darunter auch Zivilisten. Es war der erste Anschlag in Kabul in 2018.

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Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Sicherheitsposten in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 20 Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Unter den Toten sind nach Angaben des Innenministeriums überwiegend Sicherheitskräfte, aber auch Zivilisten.

Der Tatort liegt in einer Wohngegend nahe der US-Botschaft. Nach Auseinandersetzungen zwischen illegalen Drogen- und Alkoholhändlern hatte die Polizei dort einen provisorischen Posten eingerichtet, der zum Ziel des Anschlags wurde. Der Attentäter zündete einen Sprengsatz in unmittelbarer Nähe der Sicherheitskräfte.

Die Miliz Islamischer Staat bekannte sich zu dem Anschlag. Sie hatte auch die Verantwortung für das Attentat auf ein schiitisches Kulturzentrum in Kabul mit 41 Toten Ende Dezember übernommen. Der afghanische Ex-Präsident Hamid Karzai verurteilte die "Terrorattacke auf unsere tapferen Sicherheitskräfte und Zivilisten".

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