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Griechenland: Rettungshilfe beendet. Krise scheint noch nicht vorbei

Griechenland: Rettungshilfe beendet. Krise scheint noch nicht vorbei
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Griechenland und Brüssel sind erleichtert, dass die dritte und letzte Rettungsaktion beendet ist. Allerdings gibt es noch viel zu tun.

Mit dem dem Ausruch der Krise im Jahr 2008 brauchten Länder wie Irland, Spanien, Portugal oder Zypern Hilfe. Zwei Jahre später gab auch Griechenland sein Haushaltsdefizit an und es folgten strenge Sparmaßnahmen.

Aus Angst vor einem möglichen Grexit und dem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, der die Märkte negativ beeinflussen könnte, schnellten der Internationale Währungsfonds und die EU-Staatschefs Griechenland zur Hilfe.

Obwohl die Euro-Zone inzwischen stabilisiert ist, verfügt Griechenland noch immer über die höchsten Schulden in der EU. Die Zukunft des Landes ist laut dem IWF noch unsicher.

Die griechische Wirtschaft muss weiter angekurbelt bleiben, damit die Finanzmärkte nicht ihr Interesse verlieren. Das Land steht wieder auf eigenen Beinen, muss jedoch in den kommenden Monaten und Jahren versuchen, seine Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Verschuldung Italiens, aber auch externe wirtschaftliche Faktoren, wie z.B. die Abwertung der türkischen Lira, der Brexit und der Handelsstreit mit den USA lassen Unsicherheit bezüglich der Zukunft der Euro-Zone und der EU aufkommen. Die Krise scheint noch nicht vorbei.

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