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"Gemütszustände" auf der Design-Biennale in London

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"Gemütszustände" auf der Design-Biennale in London

"Gemütszustände" auf der Design-Biennale in London
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Wie es wohl ist, IN einer Mauer zu laufen? Wer durch das Objekt „Ungehorsam“ (Nassia Inglessis, Griechenland) läuft, weiß es. “Gemütszustände” ("Emotional States") testen Designer aus 40 Ländern bei der Design Biennale in London.

Und bürsten dabei gegen den Strich. Material des Jahres ist Kunststoff - jenseits des Häckslers. Das Projekt "Beyond the Chipper" bringt zum Beispiel vier Designer zusammen, die Plastikmüll als "jungfräuliches Material" betrachten und mit der Schaffung von schönen Stücken das aktuelle Plastikproblem mit einer langfristigen Lösung angehen

Ben Evans, Direktor, London Design Biennale:

"Nun, Design ist nicht da, um alles zu richten, aber es kann unser Leben verändern. Ich meine, wir leben den ganzen Tag damit, jeden Tag, vom Löffel, den wir morgens halten, bis zur Stadt, in der wir leben. Und ganz kleine Änderungsschritte können einen großen, großen Unterschied in Ihrem Leben auslösen."

Digitale Technik zum Beispiel: "Face Values" erforscht den Umfang und die Grenzen dessen, was Gesichtserkennung über uns erfahren kann - Designer R. Luke DuBois, kuratiert vom New Yorker Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum.

Oder Geschichte zum Schmecken und Riechen aus Hongkong (WE-DESIGN, New York und Hong Kong) – von Opium bis zu Eierkuchen.

Und der Australier Flynn Talbot feiert mit einer schillernden Faseroptik-Regenbogenfahne die neuen Ehegesetze seines Landes für gleichgeschlechtliche Partner.

Die London Design Biennale im Somerset House bis zum 23. September.

su

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