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Namensstreit um Mazedonien - Proteste in Thessaloniki

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Namensstreit um Mazedonien - Proteste in Thessaloniki

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In der griechischen Stadt Thessaloniki haben tausende Menschen gegen den Kompromiss im Namesstreit mit dem Nachbarland Mazedonien protestiert. Am Rande kam es zu Ausschreitungen, Randalierer warfen mit Steinen, die Polizei setzte Tränengas, Blendgranaten und Schlagstöcke ein.

Im Juni hatten sich Griechenland und Mazedonien darauf geeinigt, dass die ehemalige jugoslawische Republik künftig Nord-Mazedonien heißen soll. Vor allem konservative und nationalistische Gruppen laufen Sturm gegen den Kompromiss.

Neuer Plan für die Wirtschaft

Premierminister Alexis Tsipras sprach in einer Rede in Thessaloniki über seinen Plan für die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Unter anderem sollen die Löhne steigen und die Steuern sinken.

"Ich bin nicht hergekommen um Sozialleistungen zu verteilen, ich bin gekommen um eine Vision zu teilen. Unsere Vision für ein Griechenland in der neuen Ära, vor der unser Land steht", so Tsipras. Er verteidigte in seiner Rede den Kompromiss im Namensstreit.

Euronews Reporter Akis Tatsis war vor Ort:

"In seiner Rede zur Eröffnung der Handelsmesse in Thessaloniki betonte Griechenlands Premier Alexis Tsipras, dass das Abkommen mit Mazedonien Thessaloniki zur Hauptstadt des Balkans mache. Doch am Samstagabend wurde die Stadt zum Schauplatz von heftigen Auseinandersetzungen."