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Streit mit EU-Verbraucherschützern: Airbnb gibt nach

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Der US-Zimmervermittler Airbnb hat im Streit um unzulässige Geschäftsbedingungen eingelenkt.

Das erklärte EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova in Brüssel.

Vorausgegangen waren Monate lange Verhandlungen mit der EU-Kommission.

Airbnb habe nun bis Ende des Jahres Zeit, alle Forderungen umzusetzen. Andernfalls drohen Strafen.

Unternehmen wie Airbnb müssten sich voll und ganz an die Vorschriften halten und Verantwortung übernehmen, auch wenn Dinge schiefgingen, so Jourova.

Die EU-Verbraucherrechte gälten sowohl offline als auch online.

Die Kommission und die europäischen Verbraucherbehörden stoßen sich daran, dass bei Airbnb-Angeboten nicht immer der Gesamtpreis einschließlich Servicegebühren und möglicher Steuern erkennbar ist.

Zudem sei nicht klar erkennbar, ob es sich um einen privaten oder einen professionellen Anbieter handele - für beide Kategorien gälten unterschiedliche Regeln.

Es sei nun klar, dass Airbnb ein Privatunternehmen sei, das sich an alle Regeln halten müsse, so Branchenexperte Kenneth Haar.

Airbnb müsse von nun an mit Städten wie Amsterdam und Berlin zusammenarbeiten, die sich seit Jahren über gesetzwidrige Aktivitäten von Airbnb beklagt hatten.

Das Unternehmen muss nun die Änderung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen in allen EU-Sprachen bekannt machen.