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Ronaldo unter Druck - Sponsoren besorgt über Anschuldigungen

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Ronaldo unter Druck - Sponsoren besorgt über Anschuldigungen

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Nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Cristiano Ronaldo machen sich Sponsoren Gedanken über die Zusammenarbeit.

Die Polizei in Las Vegas ermittelt, Ronaldo weist die Anschuldigungen zurück. Der 33-Jährige hat unter anderem einen hoch dotierten Vertrag mit dem amerikanischen Sportartikelhersteller Nike.

Dazu Marcel Pulvis, Analyst des Internetportals "Sporteconomy.it":

"Ronaldo hat einen Vertrag mit Nike auf Lebenszeit, im Wert von einer Milliarde Dollar. Dieser Vertrag ist gefährdet. Das Unternehmen wirbt mit dem Image von Ronaldo als Sportler und als Person. Wenn dieses Image beschädigt wird, ist dies ein schwerer Schaden sowohl für Nike als auch für Cristiano Ronaldo".

Der amerikanische Videospielentwickler EA Sports teilte mit, dass das Unternehmen die Situation genau überwache, weil man erwarte, dass Werbeathleten und Botschafter sich so verhalten, wie es den Werten des Unternehmens entspreche.

Auf dem Cover von FIFA 19 aus dem Hause EA Sports ist neben dem Brasilianer Neymar auch Ronaldo abgebildet. Über Twitter hatte der Neuzugang von Juventus Turin die Vorwürfe dementiert.

"Wenn sich die Vergewaltigungsvorwürfe bestätigen, wird Juventus Turin einen schweren Schaden erleiden. Wir reden nicht nur über einen Imageschaden. Juve ist an der Börse notiert. Ronaldos Engagement für Juve beruht auf drei Säulen. Der Öffentlichkeitsarbeit, dem kommerziellen Erfolg und dem sportlichen Erfolg. Das öffentliche Image könnte schnell beschädigt sein".

Der neue Klub des fünfmaligen Weltfußballers unterstützt Ronaldo. Dieser habe in den zurückliegenden Monaten seine große Professionalität und Hingabe gezeigt, die jeder bei Juventus schätze, teilte der Verein mit.